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Porsche-Mobil1-Supercup: Porträt des Meisters Jeroen Bleekemolen


"Der Titelgewinn macht die Saison perfekt"

Stuttgart. Der neue Meister ist ein alter Bekannter: Im Finale des Porsche-Mobil1-Supercup auf der neuen Formel-1-Strecke in Abu Dhabi sicherte sich Jeroen Bleekemolen mit dem Porsche 911 GT3 Cup zum zweiten Mal in Folge den Titel. „Wir lagen die ganze Saison über an der Spitze“, sagte der für das Team Konrad Motorsport fahrende Niederländer nach seinem Erfolg. „Ich denke, wir haben den Titel auf jeden Fall verdient.“

Im Fahrerlager des attraktiven Markenpokals gibt es daran keine ernsthaften Zweifel. Mit Jeroen Bleekemolen setzte sich der konstanteste Fahrer des Jahres durch. Er gewann nicht nur die beiden Auftaktrennen in Bahrain und baute seinen Punktevor-sprung mit Siegen in Istanbul und Spa-Francorchamps weiter aus – er schaffte es auch bei zwölf der 13 bisher ausgetragenen Rennen dieser Saison aufs Podium.

Die Liebe zum Motorsport wurde Jeroen Bleekemolen in die Wiege gelegt. Das Ta-lent auch. Sein Vater Michael betrieb eine Kartbahn und startete Ende der 70er Jah-re sogar in der Formel 1. Die vielen Steine auf dem Weg zum erfolgreichen Rennfah-rer musste Jeroen, der seine ersten Motorsporterfahrungen 1995 im Kart sammelte, allerdings selbst aus dem Weg räumen. Darauf ist er immer noch stolz. „Ich bekam nichts geschenkt“, sagt er, „ich habe mir alles selbst erkämpft.“ Als er 1998 in die Formel Ford wechselte, wurde er auf Anhieb Meister. Weitere Stationen seiner Kar-riere waren die Formel Audi Palmer, die Formel 3, die FIA GT-Meisterschaft und die DTM. Dazu startete er für die Niederlande in der Formelserie A1 GP. Seine erfolgrei-che Supercup-Premiere begann er 2005 als Gaststarter und wurde in Indianapolis auf Anhieb Dritter. In seiner ersten kompletten Supercup-Saison holte er im Vorjahr den Titel.

Auf der Rennstrecke setzt er schon mal die Ellbogen ein, abseits der Piste gibt sich Jeroen Bleekemolen eher zurückhaltend. Seine Bescheidenheit macht ihn zu einem der sympathischsten Vertreter seiner Zunft. Das wissen auch seine Mechaniker zu schätzen, mit denen er nach getaner Arbeit oft noch zusammensitzt. „Ich bin immer zu 100 Prozent motiviert“, sagt er, „aber es ist auch wichtig, Spaß zu haben.“ Die Nähe zu den Menschen, die seine Erfolge erst ermöglichen, zeigt er auch dadurch, dass er bei manchen Rennen im Fahrerlager schläft – in einer Koje im Team-Truck. Allerdings nicht mehr so oft wie noch im Vorjahr. „Meine Freundin Nathalie kommt jetzt öfters mit zu den Rennen“, sagt er, „der will ich das nicht zumuten.“

Die Saison 2008 mit seinen Erfolgen im Porsche-Mobil1-Supercup und bei den 24 Stunden von Le Mans war nicht nur die bis dahin erfolgreichste seiner Karriere, sie ist auch der beste Beleg für seine Vielseitigkeit. Immerhin war er in diesem Jahr mit sämtlichen Porsche-Rennsportwagen unterwegs: Mit dem Porsche RS Spyder holte er in Le Mans den Sieg in der Klasse LMP2, den 911 GT3 RSR fuhr er beim 24-Stunden-Rennen in Dubai, mit dem 911 GT3 Cup S startete er am Norisring in der ADAC GT Masters-Serie, im Porsche Carrera Cup Deutschland und im Porsche-Mobil1-Supercup saß er am Steuer eines 911 GT3 Cup. „Das war ein verrücktes Jahr“, blickt er auf seine 60 Rennen 2008 zurück. Dass er es in diesem Jahr nur auf 53 Einsätze bringt, begründet er mit einem Schmunzeln so: „Ich werde halt auch äl-ter.“ Nun ja – am 23. Oktober feierte er seinen 28. Geburtstag.

Sein Titelgewinn in Abu Dhabi ist also auch so etwas wie ein verspätetes Ge-burtstagsgeschenk. Und eine gute Gelegenheit zum Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr. So sagte Jeroen Bleekemolen über...

... die Saison 2009:
„Ein fantastisches Jahr. In zwölf Rennen auf dem Podium – das muss mir erst mal einer nachmachen. Ich war immer schnell und machte keine dummen Fehler. Dieser Titelgewinn macht die Saison perfekt.“

... die erfolgreiche Titelverteidigung:
„Der erneute Titelgewinn zeigt, dass mein Erfolg im Vorjahr kein Zufall war, dass ich nicht einfach nur Glück hatte. Auch in dieser Saison waren schnelle Fahrer und gute Teams am Start. Ich bin stolz, mit einem neuen Team trotzdem gleich noch einmal Meister geworden zu sein.“

... den Schlüssel zu seinem Erfolg:
„Das war sicherlich meine Konstanz. Und natürlich die Leistung meines Teams, das es immer geschafft hat, mir ein optimal abgestimmtes Auto in die Hand zu geben. Ich war auf allen Strecken siegfähig. Selbst wenn es mal nicht so gut lief, war ich immer noch schnell genug, um aufs Podium zu kommen.“

... seinen schönsten Sieg:
„Das Auftaktrennen in Bahrain zu gewinnen, war besonders schön. Es war das erste Rennen mit meinem neuen Team und ich wusste vorher nicht so recht, wo wir ei-gentlich stehen. Nach diesem Sieg waren dann aber alle Zweifel aus der Welt.“

... sein Team Konrad Motorsport:
„Es ist sehr schön, für dieses Team zu arbeiten. Die Leute stehen fest auf dem Bo-den und haben das Herz am rechten Fleck. Motorsport ist ihr Leben. Sie arbeiten bis zum Umfallen, trotzdem kommt der Spaß nicht zu kurz. Es ist sehr wichtig, da die richtige Balance zu finden. Und Franz Konrad weiß sehr viel über Rennen, ist sein ganzes Leben lang Rennen gefahren und auch schon seit ewigen Zeiten Teamchef. Dem macht so schnell keiner was vor.“

... seine Stärken:
„Ich bin in der Lage, auch unter nicht ganz optimalen Umständen ein gutes Resultat zu holen. Ich komme immer sehr schnell auf einen guten Speed und verschaffe uns damit die Zeit, um das Auto noch weiter zu verbessern. Das ist sehr wichtig im Su-percup, weil man eben nur sehr wenig Trainingszeit zur Verfügung hat.“

... seine Pläne für 2010:
„Es steht noch nicht endgültig fest, was ich machen werde. Ich hätte aber nichts ge-gen eine weitere Supercup-Saison einzuwenden.“

... seine Träume:
„Ich kann Rennen fahren und gut davon leben – das ist ein großes Privileg, das nicht viele genießen können. Ich bin dankbar für das, was ich erreicht habe und freue mich auf das, was noch kommt.“

Quelle: Porsche AG

 

01.11.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 13. Lauf beim GP von Abu Dhabi


Bleekemolen krönt Meistersaison mit Finalsieg

Stuttgart. Mit einem Sieg im letzten Rennen krönte der Niederländer Jeroen Bleekemolen in Abu Dhabi seine Meistersaison im Porsche-Mobil1-Supercup. Der für Konrad Motorsport fahrende Titelverteidiger setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Erzrivalen René Rast (Steyerberg) durch und konnte aus den Händen von Dr. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, den Siegerpokal entgegennehmen. Die Ehrung des Zweitplatzierten nahm Porsche- Entwicklungsvorstand Wolfgang Dürheimer vor.

Nach 14 Runden auf der neuen Formel-1-Strecke in dem Emirat feierte der von der Pole-Position gestartete und vom Start weg führende Bleekemolen seinen fünften Saisonsieg. Und stellte gleichzeitig einen neuen Supercup-Rekord auf: Er belegte in allen 13 Rennen dieser Saison einen Podiumsplatz. Bei der Zahl der Siege hatte René Rast die Nase vorn: Der Vizemeister vom Team VELTINS MRS Racing gewann sechs Mal.

Das Tempo, das Jeroen Bleekemolen und René Rast von Anfang an vorlegten, konnte nur Richard Westbrook (Porsche Cars GB) mithalten. Doch in der zweiten Rennhälfte musste der Brite, der in dieser Saison in Barcelona und Monaco gewinnen konnte und sich vor einer Woche in einem Porsche 911 GT3 RSR den GT2-Titel in der FIA GT-Meisterschaft gesichert hatte, das Spitzenduo ziehen lassen. Er belegte den dritten Platz vor dem Iren Damien Faulkner (Walter Lechner Racing School) und Gaststarter Alessandro Balzan (Ebimotors), dem Gewinner des Carrera Cup Italia, der sich mit einer sehenswerten Aufholjagd vom 19. Startplatz nach vorne kämpfte. Der Münchener Thomas Jäger (Abu Dhabi Race Team), der sich vor einer Woche den Titel im Carrera Cup Deutschland gesichert hat, kam als Sechster ins Ziel. Siebter wurde der Italiener Alessandro Zampedri (SPS Performance) vor dem Slowaken Stefan Rosina vom Team Walter Lechner Racing School, der dadurch seinen dritten Platz in der Meisterschaft behauptete.

Nachdem Jeroen Bleekemolen schon seit seiner Qualifyingbestzeit vor dem ersten Finalrennen am Samstag als Meister feststand, fielen am Sonntag die letzten Entscheidungen in einer spannenden Saison: Konrad Motorsport gewann den Teamtitel, der Neuseeländer Matt Halliday (SANITEC RACING) die Rookiewertung als bester Supercup-Neuling.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Ein fantastisches Rennen und ein toller Kampf mit René. Ich war am Anfang etwas schneller, er am Ende. Ich bin froh, dass ich gewonnen habe, es war wirklich hart. Eine so erfolgreiche Saison mit einem Sieg in einem so tollen Rennen abzuschließen – mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen.“

René Rast (Zweiter): „Ich hätte natürlich gerne gewonnen und denke, dass ich auch schneller unterwegs war als Jeroen. Aber was soll’s – so schlecht war das heute nicht und mit der Vizemeisterschaft und sechs Siegen in dieser Saison kann ich ganz gut leben.“

Richard Westbrook (Dritter): „Der dritte Platz ist ein schöner Erfolg für das Team. Der Porsche-Mobil1-Supercup ist eine der am härtesten umkämpften Meisterschaften. Deshalb war mir klar, dass Jeroen und René nur schwer zu schlagen sein würden. Sie sind die schnellsten Fahrer, die überholt man nicht so einfach. Trotzdem – das war für uns ein sehr ermutigendes und moitivierendes Rennen.“


Rennergebnis
1. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, 31:36,446 Minuten
2. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, + 0,157 Sekunden
3. Richard Westbrook (GBR), Porsche Cars GB, + 0,507
4. Damien Faulkner (IRL), Walter Lechner Racing School, + 12,462
5. Alessandro Balzan (ITA), Ebimotors, + 13,251
6. Thomas Jäger (GER), Abu Dhabi Race Team, + 25,075

Endstand Fahrerwertung nach 13 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 254 Punkte
2. René Rast (GER), 207
3. Stefan Rosina (SVK), 164
4. Patrick Huisman (NED), 148
5. Norbert Siedler (AUT), 132
6. Damien Faulkner (IRL), 126

Quelle: Porsche AG

 

31.10.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 12. Lauf beim GP von Abu Dhabi


Sieg für René Rast – Titel für Jeroen Bleekemolen

Stuttgart. Bei der Premiere des Porsche-Mobil1-Supercup in Abu Dhabi feierte René Rast (Steyerberg) seinen sechsten Saisonsieg – doch der Meistertitel ging erneut an Jeroen Bleekemolen. Mit dem von Konrad Motorsport eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup hatte sich der Niederländer im Qualifying die Pole-Position für das erste von zwei Finalrennen des attraktiven Markenpokals gesichert. Die zwei Extrapunkte, die er dafür gutgeschrieben bekam, reichten zum vorzeitigen Titelgewinn.

Auf der gigantischen neuen Formel-1-Rennstrecke im größten der Vereinigten Arabischen Emirate kam Jeroen Bleekemolen beim Start am besten weg. Sein Teamkollege Nicholas Tandy zeigte bei seinem Debüt im Porsche-Mobil1-Supercup allerdings wenig Respekt vor großen Namen: Der Brite setzte sich an die zweite Position und machte schon in den ersten Runden mächtig Druck auf den Spitzenreiter. Die Angriffe des Gaststarters von der Insel konnte Bleekemolen zunächst noch abwehren, doch seinen Erzrivalen René Rast musste er in der fünften Runde vorbeilassen. Der für VELTINS MRS Racing fahrende Carrera-Cup-Meister von 2008, der mit einer kleinen Titelchance nach Abu Dhabi gereist war, konnte sich schnell vom Rest des Feldes absetzen und souverän seinen sechsten Saisonsieg nach Hause fahren.

Seine Verfolger lieferten sich unterdessen harte Positionskämpfe. Nicholas Tandy überholte nach der Hälfte der Distanz Jeroen Bleekemolen, der sich diesmal allerdings nicht zu heftig wehrte. Der Niederländer stand bisher bei allen Saisonrennen auf dem Podium und wollte diese eindrucksvolle Serie verständlicherweise nicht abreißen lassen, was ihm mit seinem dritten Platz auch gelungen ist. Hinter dem Spitzentrio kam der Österreicher Norbert Siedler (VELTINS MRS Racing) als Vierter ins Ziel, der Slowake Stefan Rosina (Walter Lechner Racing School) wurde Fünfter.

In seinem ersten Rennen für SANITEC RACING fuhr der neuseeländische Supercup-Neuling Matt Halliday an zahlreichen Konkurrenten vorbei auf den sechsten Platz vor und steht damit kurz vor dem Gewinn der Rookie-Wertung. Hinter dem für SPS Performance startenden niederländischen Supercup-Rekordsieger Patrick Huisman belegte der Amerikaner William Langhorne (SANITEC RACING) den achten Platz. Der Brite James Sutton (Porsche Cars GB), Gaststarter aus dem Carrera Cup Great Britain, kam als Neunter ins Ziel. Zehnter wurde der Spanier Siso Cunill (Konrad Motorsport).

René Rast (Sieger): „Das war ein tolles Rennen, ich bin richtig glücklich. Wir hatten offensichtlich die beste Abstimmung im Feld, danke an mein Team. Mein Start war nicht perfekt, doch nach der Safety-Car-Phase wurde ich immer schneller. Ich habe eine Weile zugeschaut, was die vor mir machen. Da ging es richtig hart zur Sache – und irgendwann habe ich meine Chance genutzt.“

Nicholas Tandy (Zweiter): „Ich bin sehr zufrieden. Es war mein erstes Supercup-Rennen und ich hatte sehr viel Spaß. Mein Start war recht gut und der zweite Platz ist mehr, als ich erwarten konnte. Ich hätte gerne auch noch René überholt, doch der war heute nicht zu schlagen.“

Jeroen Bleekemolen (Dritter): „Ich muss mich echt wundern über das, was da einige meiner Konkurrenten aufgeführt haben. Ich wurde von sechs oder sieben Autos getroffen, das kann einfach nicht sein. Natürlich ist es gut, dass wir es wieder aufs Podium geschafft haben, doch da wäre durchaus mehr drin gewesen. Wir hatten ein gutes Auto und hätten auch gewinnen können.“


Rennergebnis
1. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, 30:46,632 Minuten
2. Nicholas Tandy (GBR), Konrad Motorsport, + 7,432 Sekunden
3. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, + 7,908
4. Norbert Siedler (AUT), VELTINS MRS Racing, + 13,830
5. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 14,246
6. Matt Halliday (NZL), SANITEC RACING, + 15,316

Fahrerwertung nach 12 von 13 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 232 Punkte
2. René Rast (GER), 189
3. Stefan Rosina (SVK), 148
4. Patrick Huisman (NED), 140
5. Norbert Siedler (AUT), 123
6. Damien Faulkner (IRL), 110

Der 13. Lauf des Porsche-Mobil1-Supercup findet am 1. November im Rahmen des Grand Prix von Abu Dhabi statt.

Quelle: Porsche AG

 

13.09.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 11. Lauf beim GP von Italien


René Rast hält Titelrennen mit Sieg in Monza offen

Stuttgart. Der Gewinner des Porsche-Mobil1-Supercup 2009 wird erst im Finale in Abu Dhabi gekürt. Mit seinem Porsche 911 GT3 Cup feierte Renè Rast am Sonntag auf der Grand-Prix-Strecke im Königlichen Park von Monza seinen fünften Saisonerfolg und hielt das Titelrennen damit weiter offen. Bei seinem souveränen Start-Ziel-Sieg distanzierte der für VELTINS MRS Racing fahrende Steyerberger den niederländischen Titelverteidiger und Tabellenführer Jeroen Bleekemolen (Konrad Motorsport) um 6,266 Sekunden.

Mit einem sehr guten Start setzte sich René Rast von der Pole-Position an die Spitze und verteidigte seine Führung auf dem superschnellen Kurs problemlos bis ins Ziel. Jeroen Bleekemolen, der in dieser Saison bisher vier Siege auf seinem Konto hat, konnte das Tempo seines Titelrivalen nicht mitgehen und beschränkte sich darauf, seinen zweiten Platz sicher über die 14-Runden-Distanz zu bringen. Vor den beiden Finalläufen am Persischen Golf führt er mit komfortablen 43 Punkten und reist damit als klarer Titelfavorit in das größte der Vereinigten Arabischen Emirate.

Hinter den beiden überragenden Fahrern dieser Saison belegte der Österreicher Norbert Siedler (VELTINS MRS Racing) den dritten Platz vor dem Slowaken Stefan Rosina (Walter Lechner Racing School), dem Dritten der Gesamtwertung. Fünfter wurde dessen Teamkollege Damien Faulkner (Irland). Die SPS-Performance-Piloten Patrick Huisman (Niederlande) und Lance David Arnold (Duisburg) holten die Plätze sechs und sieben. Der Tscheche Jiri Janak (Konrad Motorsport) war von der dritten Startposition ins Rennen gegangen und schon an seinem Teamkollegen Jeroen Bleekemolen vorbei, als er von der Strecke abkam und den Anschluss an die Spitze verlor. Er musste sich schließlich mit dem achten Platz zufrieden geben.

Als bester Gaststarter aus dem Carrera Cup Italia wurde Alessandro Zampedri (Konrad Motorsport Austria) Neunter vor dem für Konrad Motorsport startenden Supercup-Neuling Siso Cunill aus Spanien.

René Rast (Sieger): „Das war ein geniales Rennen und ich bin sehr glücklich, dass es uns gelungen ist, den Titelkampf weiter offen zu halten. Ich hatte einen tollen Start und konnte mich schon in der ersten Runde entscheidend absetzen. Danach war es für mich fast wie ein freies Training – ich hätte noch viele Runden weiterfahren können. Wir hatten ein so perfektes Set-up, dass meine Reifen kaum abgebaut haben. Ich freue mich auch sehr über die zwei Podiumsplätze für das Team.“

Jeroen Bleekemolen (Zweiter): „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben gute Punkte geholt, das ist das Wichtigste. Ich hatte einen schlechten Start und musste mich sogar von meinem Teamkollegen Jiri Janak überholen lassen. Zum Glück kam ich gleich wieder vorbei, aber der Rückstand auf den Spitzenreiter war da schon zu groß. Ich freue mich, auch in Monza auf dem Podium zu stehen. Dem Finale in Abu Dhabi sehe ich sehr zuversichtlich entgegen. Mir fehlt noch ein Punkt zum Titel, den werde ich hoffentlich noch holen.“

Norbert Siedler (Dritter): „Das ist mein zweites Podium nach Spa. Ich bin sehr zufrieden, dass ich auf dieser Strecke meine Leistung von vor zwei Wochen bestätigen konnte. So könnte es in Abu Dhabi von mir aus gerne weiter gehen. Dass es jetzt viel besser für mich läuft, daran hat mein Team einen großen Anteil. Zusammen haben wir an meinem Fahrstil gearbeitet, und das zahlt sich jetzt aus.“

MYPO. | Porsche-Mobil1-Supercup | 11. Lauf GP von Italien 

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Rennergebnis
1. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, 26:46,829 Minuten
2. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, + 6,266 Sekunden
3. Norbert Siedler (AUT), VELTINS MRS Racing, + 12,980
4. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 13,563
5. Damien Faulkner (IRL), Walter Lechner Racing School, + 14,310
6. Patrick Huisman (NED), SPS Performance, + 17,886

Fahrerwertung nach 11 von 13 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 212 Punkte
2. René Rast (GER), 169
3. Stefan Rosina (SVK), 136
4. Patrick Huisman (NED), 130
5. Norbert Siedler (AUT), 107
6. Damien Faulkner (IRL), 103

Die Läufe 12 und 13 des Porsche-Mobil1-Supercup finden am 31.Oktober und 1. November im Rahmen des Grand Prix von Abu Dhabi statt.

Quelle: Porsche AG

 

30.08.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 10. Lauf beim GP von Belgien


Jeroen Bleekemolen zieht im Titelkampf weiter davon

Stuttgart. Mit seinem vierten Saisonsieg hat sich Jeroen Bleekemolen im Kampf um den Gewinn des Porsche-Mobil1-Supercup wieder etwas Luft verschafft. Nach vier Rennen ohne Sieg gewann der Tabellenführer auf dem Grand-Prix-Kurs von Spa-Francorchamps souverän vor dem Österreicher Norbert Siedler und baute damit seinen komfortablen Punktevorsprung weiter aus.

Mit dem Porsche 911 GT3 Cup von Konrad Motorsport übernahm der von der Pole-Position gestartete Titelverteidiger sofort die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Es war sein insgesamt zehnter Sieg im Porsche-Mobil1-Supercup und bei drei noch ausstehenden Läufen in Monza und Abu Dhabi vermutlich auch eine Vorentscheidung in der Meisterschaft. Norbert Siedler (VELTINS MRS Racing) sicherte sich als Zweiter sein bisher bestes Supercup-Ergebnis, konnte den Spitzenreiter jedoch über die gesamte Distanz nie ernsthaft in Verlegenheit bringen. Den dritten Platz belegte Jan Seyffarth (Querfurt), der für tolimit/Seyffarth Motorsport fahrende Gaststarter aus dem Porsche Carrera Cup.

Der große Pechvogel des zehnten Saisonrennens auf dem anspruchsvollen Kurs in den Ardennen war zweifellos René Rast. Der Tabellenzweite vom Team VELTINS MRS Racing, der zuletzt vier Rennen in Folge gewonnen hat, hatte wegen einer defekten Servolenkung diesmal keine Chance. In der Anfangsphase konnte er sich noch in der Spitzengruppe behaupten, doch gegen Rennende wurde er dann nach hinten durchgereicht und musste in der vorletzten Runde aufgeben.

Hinter dem Spitzentrio belegte der Ire Damien Faulkner (Walter Lechner Racing School) den vierten Platz vor seinem Teamkollegen Stefan Rosina. Der Slowake konnte sich dadurch in der Meisterschaft wieder auf den dritten Platz verbessern und den vierfachen Spa-Sieger Patrick Huisman (SPS Performance) aus den Niederlanden ablösen, der nach einem verpatzten Qualifying auf dem neunten Platz ins Ziel kam. Der Brite Richard Williams (SPS Performance) wurde Sechster vor dem Brasilianer Valdeno Brito (Konrad Motorsport), einem weiteren Gaststarter aus dem Porsche Carrera Cup. Die Top 10 vervollständigte der ebenfalls für Konrad Motorsport fahrende Tscheche Jiri Janak.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Schade, dass René dieses Problem hatte. So will man normalerweise kein Rennen gewinnen. Aber sein Teamkollege Norbert war ein harter Gegner. Vor allem am Anfang war er sehr schnell, später konnte ich mich dann etwas absetzen. Wir hatten an diesem Wochenende ein sehr schnelles Auto und im Rennen lief alles nach Plan. Das war sicherlich ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft. Wenn ich bei einem der drei restlichen Rennen ins Ziel komme, müsste es zum Titelgewinn reichen. Das wäre die Krönung für ein tolles Jahr.“

Norbert Siedler (Zweiter): „Danke an mein Team, das war ein super Wochenende. Zweiter Startplatz und Zweiter im Rennen – ich bin sehr zufrieden. Jetzt habe ich mein Ziel für dieses Jahr erreicht. Ich hatte mir vorgenommen, spätestens in Spa auf dem Podium zu stehen, und das ist mir zum Glück gelungen. Jetzt greife ich in Monza nochmal an.“

Jan Seyffarth (Dritter): „Der Schlüssel zum Erfolg war der Start. Ich war schon in der ersten Kurve neben Bleekemolen, leider außen, weshalb ich auch nicht überholen konnte. Der Start war seither immer mein Problem, aber jetzt weiß ich offensichtlich, wie’s geht. Ich habe dann einige Runden mit Faulkner gekämpft, was mich ziemlich aufgehalten hat. Als ich endlich vorbei war, waren die vor mir schon zu weit weggefahren, sonst hätte ich vielleicht sogar noch Siedler angreifen können. Wir sind aber alle sehr zufrieden. Das Podium war unser Ziel, und das haben wir geschafft.“

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Rennergebnis
1. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, 27:15,482 Minuten
2. Norbert Siedler (AUT), VELTINS MRS Racing, + 1,531 Sekunden
3. Jan Seyffarth (GER), tolimit/Seyffarth Motorsport, + 3,895
4. Damien Faulkner (IRL), Walter Lechner Racing School, + 4,430
5. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 6,965
6. Richard Williams (GBR), SPS Performance, + 7,150

Fahrerwertung nach 10 von 13 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 194 Punkte
2. René Rast (GER), 147
3. Stefan Rosina (SVK), 122
4. Patrick Huisman (NED), 120
5. Damien Faulkner (IRL), 91
Norbert Siedler (AUT), 91

Der 11. Lauf des Porsche-Mobil1-Supercup findet am 13. September im Rahmen des Grand Prix von Italien in Monza statt.

Quelle: Porsche AG

 

23.08.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 9. Lauf beim GP von Europa


René Rast hält Titelkampf mit viertem Saisonsieg offen

Stuttgart. René Rast ist der Mann der Stunde im Porsche-Mobil1-Supercup: Auf dem Stadtkurs im Hafen von Valencia feierte der Steyerberger seinen vierten Sieg in Folge mit dem Porsche 911 GT3 Cup von VELTINS MRS Racing und hält dadurch den Titelkampf weiter offen. In einem spannenden Duell an der Spitze setzte er sich erneut gegen Jeroen Bleekemolen (Niederlande) durch, den für Konrad Motorsport startenden Titelverteidiger und aktuellen Tabellenführer. Den dritten Platz belegte überraschend der vom zwölften Startplatz losgefahrene Lance David Arnold (Duisburg) vom Team SPS Performance.

Von der Pole-Position ging René Rast mit einem guten Start in Führung und hielt den vor allem in der Anfangsphase immer wieder attackierenden Jeroen Bleekemolen souverän in Schach. Der Niederländer fuhr zwar die schnellste Rennrunde auf der Grand-Prix-Strecke im spanischen America’s-Cup-Hafen, kam aber nicht vorbei. Mit seinem Sieg verkürzte der amtierende Carrera-Cup-Champion Rast seinen Rückstand auf den in der Punktewertung von Saisonbeginn an führenden Bleekemolen bei vier noch ausstehenden Rennen auf nur noch 30 Punkte.

Für zwei mit großen Hoffnungen gestartete Fahrer war das Rennen schon in der ersten Kurve zu Ende: Der Tscheche Jiri Janak (Konrad Motorsport) bremste viel zu spät und beförderte damit nicht nur sich selbst, sondern auch noch Damien Faulkner ins Aus. Für den Iren vom Team Walter Lechner Racing School, den Vizemeister der Jahre 2007 und 2008, war sein früher Ausfall besonders tragisch, weil er sich als Dritter des Qualifyings seine beste Startposition in dieser für ihn bisher eher enttäuschend verlaufenen Saison gesichert hatte. Auch der brasilianische Supercup-Neuling Valdeno Brito (Konrad Motorsport Austria) kam aus der ersten Runde nicht zurück.

Hinter dem ehemaligen Porsche-Junior Lance David Arnold, der sich als großer Nutznießer der Startkollision vom zwölften auf den dritten Platz verbessern konnte, landete sein SPS-Performance-Teamkollege Patrick Huisman nach einer sehenswerten Aufholjagd auf dem vierten Platz. Der Supercup-Rekordsieger aus den Niederlanden holte sich dadurch den dritten Platz in der Gesamtwertung zurück – ein schönes Geschenk zu seinem 43. Geburtstag. Mit dem Briten Richard Williams belegte ein weiterer Fahrer von SPS Performance den fünften Platz. Der Slowake Stefan Rosina (Walter Lechner Racing School), der durch die Kollision in der ersten Runde ebenfalls zurückgefallen war, kämpfte sich kurz vor dem Ziel noch auf den sechsten Platz vor.

René Rast (Sieger): „Vierter Sieg in Folge – ich bin einfach nur glücklich. Wir haben mal wieder alles richtig gemacht. Ein großes Dankeschön an mein Team. Mein Start war gut, doch Jeroen war am Anfang ein bisschen schneller als ich. Ich hatte einige kleine Fehler und habe einmal den Gang nicht gleich reingekriegt, da war er dann auch sofort neben mir. Ich konnte mich aber wieder vor ihn setzen und das Rennen später gut kontrollieren.“

Jeroen Bleekemolen (Zweiter): „Das war ein sehr gutes Rennen. Nach dem Start war ich schneller als René, habe es aber nicht geschafft, ihn zu überholen. Ich wollte ja auch kein allzu großes Risiko eingehen. Mit Blick auf die Meisterschaft bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“

Lance David Arnold (Dritter): „Manchmal ist es einfach wichtig, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Ich hatte einen genialen Start und kam sehr gut weg, weil ich vom Qualifying her noch neue Reifen hatte. Meine Order vom Team war, in den ersten beiden Runden nicht zu attackieren und abzuwarten, wie sich das Rennen entwickelt. Doch dann war da die Kollision vor mir, und diese Chance musste ich nutzen. Ein tolles Rennen.“

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Rennergebnis
1. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, 30:52,084 Minuten
2. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, + 2,539
3. Lance David Arnold (GER), SPS Performance, + 17,784
4. Patrick Huisman (NED), SPS Performance, + 33,202
5. Richard Williams (GBR), SPS Performance, + 38,734
6. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 39,408

Fahrerwertung nach 9 von 13 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 172 Punkte
2. René Rast (GER), 142
3. Patrick Huisman (NED), 111
4. Stefan Rosina (SVK), 108
5. Richard Westbrook (GBR), 78
6. Damien Faulkner (IRL), 75

Quelle: Porsche AG

 

26.07.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 8. Lauf beim GP von Ungarn


René Rast schafft am Hungaroring den Hattrick

Stuttgart. Mit seinem dritten Sieg in Folge unterstrich René Rast (Steyerberg) auf dem Hungaroring vor den Toren Budapests seine Titelambitionen im Porsche-Mobil1-Supercup. Im Porsche 911 GT3 Cup von VELTINS MRS Racing gewann er das Hitzerennen souverän vor Jan Seyffarth aus Querfurt und dem niederländischen Tabellenführer Jeroen Bleekemolen, dem er mit seinem Start-Ziel-Sieg wieder einige Punkte von seinem Vorsprung abnahm. René Rast startete von der Pole-Position und fuhr auch die schnellste Runde des Rennens.


Auf der kurvenreichen Grand-Prix-Strecke setzte sich der amtierende Carrera-Cup-Champion vom Start weg an die Spitze, gefolgt von Gaststarter Jan Seyffarth (tolimit/Seyffarth Motorsport) und Jeroen Bleekemolen (Konrad Motorsport). Hinter diesem Trio eroberte der Slowake Stefan Rosina (Walter Lechner Racing School) den vierten Platz, als er mit einem guten Start an seinem Teamkollegen Damien Faulkner, dem Vorjahressieger aus Irland, vorbeiging. Er versuchte danach mehrfach, auch Bleekemolen zu überholen, doch an dem routinierten Titelverteidiger kam der Zweite des Rennens vom Nürburgring nicht vorbei. Immerhin verbesserte er sich in der Punktetabelle auf den dritten Platz, von wo er Patrick Huisman (SPS Performance) verdrängte. Der Supercup-Rekordsieger aus den Niederlanden kassierte wegen Frühstarts eine Stop-and-Go-Strafe und wurde am Ende nur Elfter.


Die Überraschung des Rennens war Supercup-Neuling Siso Cunill. Mit seinem sechsten Platz bestätigte der für Konrad Motorsport fahrende Spanier seine starke Leistung aus dem Qualifying und holte sein bestes Saisonergebnis. Dabei hielt er weit erfahrenere Konkurrenten wie den Österreicher Norbert Siedler (VELTINS MRS Racing) und den Tschechen Jiri Janak (Konrad Motorsport) auf Distanz, die sich mit den Plätzen hinter dem jüngsten Starter im Feld zufriedengeben mussten.


René Rast (Sieger): „Ich bin einfach nur glücklich. Drei Pole-Positions, drei Siege – das ist schon super, vor allem weil wir in dieser Saison noch kein einziges Mal beim Testen waren und auch hier wegen eines Antriebswellenproblems nur das halbe freie Training zur Verfügung hatten. In den ersten Runden war Jan sehr stark, doch dann konnte ich mich absetzen und das Rennen relativ einfach nach Hause fahren.“


Jan Seyffarth (Zweiter): „Am Anfang war ich etwas schneller als René, fand aber keinen Weg vorbei. Nach der Hälfte des Rennens habe ich dann etwas den Anschluss verloren und mich deshalb mehr nach hinten orientiert, wo Jeroen darauf lauerte, überholen zu können. Doch das ist auf dieser Strecke sehr schwierig, insofern war mein zweiter Platz relativ sicher.“


Jeroen Bleekemolen (Dritter): „Ich war so schnell wie die Fahrer vor mir. Doch im Gegensatz zu Jan, der als Gastfahrer nichts zu verlieren hat, muss ich aufpassen, schließlich kämpfe ich um die Meisterschaft. Von hinten kamen die Lechner-Jungs und wollten unbedingt vorbei, also musste ich erst einmal sie auf Distanz halten. Das alles ist nicht so einfach, da gibt es nur eine Patentlösung: Am Start in Führung gehen und vornewegfahren, dann hat man diese Probleme nicht“

 

Rennergebnis

1. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, 26:18,224 Minuten

2. Jan Seyffarth (GER), tolimit/Seyffarth Motorsport, + 3,353 Sekunden

3. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, + 8,374

4. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 10,121

5. Damien Faulkner (IRL), Walter Lechner Racing School, +10,361

6. Siso Cunill (ESP), Konrad Motorsport, + 30,578


Fahrerwertung nach 8 von 13 Läufen

1. Jeroen Bleekemolen (NED), 154 Punkte

2. René Rast (GER), 120

3. Stefan Rosina (SVK), 98

4. Patrick Huisman (NED), 96

5. Richard Westbrook (GBR), 78

6. Damien Faulkner (IRL), 75


Der 9. Lauf des Porsche-Mobil1-Supercup findet am 23. August im Rahmen des Grand Prix von Europa in Valencia/Spanien statt.

Quelle: Porsche AG

 

 

12.07.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 7. Lauf beim GP von Deutschland


Zweiter Sieg in Folge für René Rast


Stuttgart. Mit seinem zweiten Sieg in Folge hält René Rast (Steyerberg) das Titelrennen im Porsche-Mobil1-Supercup weiter offen. Auf dem Nürburgring siegte er im Porsche 911 GT3 Cup von VELTINS MRS Racing souverän vor dem Slowaken Stefan Rosina (Walter Lechner Racing School), der als Zweiter sein bisher bestes Supercup-Ergebnis holte. Den dritten Platz belegte der für Konrad Motorsport startende Titelverteidiger Jeroen Bleekemolen (Niederlande).


Obwohl er auf der feuchten Seite der nach dem morgendlichen Regen langsam abtrocknenden Strecke stand, kam Jeroen Bleekemolen am Start am besten weg. Doch schon nach drei Kurven löste ihn der von der Pole Position gestartete René Rast an der Spitze ab. Der amtierende Carrera-Cup-Champion, der beim letzten Rennen in Silverstone seinen ersten Supercup-Sieg feierte, zog danach unaufhaltsam davon und fuhr seinen zweiten Saisonsieg sicher nach Hause. Damit verbesserte er sich in der Meisterschaft hinter Tabellenführer Bleekemolen auf den zweiten Platz.

Der Mann des Rennens auf dem Eifelkurs war der Niederländer Patrick Huisman. Nach einem heftigen Abflug im Qualifying ging der Supercup-Rekordsieger vom Team SPS Performance nur vom 13. Startplatz ins Rennen, konnte aber schon in der ersten Runde sechs Konkurrenten überholen. Nach seiner sehenswerten Aufholjagd kam er schließlich hinter dem Spitzentrio als Vierter ins Ziel und behauptete damit seinen dritten Platz in der Punktetabelle.

Der Österreicher Norbert Siedler (VELTINS MRS Racing) ging in der letzten Runde am Briten Richard Williams (SPS Performance) vorbei und wurde zum zweitenmal in dieser Saison Fünfter. Als bester Gaststarter aus dem Carrera Cup landete Jan Seyffarth (Querfurt) vom Team tolimit/Seyffarth Motorsport auf dem siebten Platz vor dem Iren Damien Faulkner (Walter Lechner Racing School), dem Vizemeister der Jahre 2007 und 2008. In seinem zweiten Supercup-Rennen dieser Saison wurde der Duisburger Lance David Arnold (SPS Performance) Neunter. Der Tscheche Jiri Janak, für den als bestes Saisonergebnis ein dritter Platz in Istanbul zu Buche steht, kam als Zehnter ins Ziel.

Die Saison 2009 des Porsche-Mobil1-Supercup geht in die Verlängerung: Mit zwei Rennen am 31. Oktober und 1. November feiert der schnellste internationale Markenpokal der Welt zusammen mit der Formel 1 seine Premiere auf der neuen Grand-Prix-Strecke in Abu Dhabi. Damit steigt die Zahl der Rennen auf 13.

René Rast (Sieger): „Zweiter Sieg in Folge – ich bin richtig happy. Danke an das Team. Ich denke, ich hatte an diesem Wochenende das beste Auto. Nur mein Start war leider wieder mal nicht so toll. Ich hatte zu viel Wheelspin und musste Jeroen vorbeilassen, habe mir die Führung aber gleich wieder zurückgeholt. Danach konnte ich relativ locker vornewegfahren.“

Stefan Rosina (Zweiter): „Ich bin total überrascht. Das war mein erstes Rennen auf dem Nürburgring und ich bin eigentlich hergekommen, um in die Top 10 zu fahren. Dass es so gut laufen würde, hätte ich nicht im Traum erwartet. Ein Dankeschön an meine Mechaniker, die mein Auto perfekt vorbereitet haben. Ich wollte unbedingt Jeroen hinter mir in Schach halten, darauf habe ich mich vor allem konzentriert, und das ist mir zum Glück auch gelungen.“

Jeroen Bleekemolen (Dritter): „Das war kein einfaches Rennen. Ich konnte nur schwer schalten, da war was mit dem Getriebe. Wir waren heute einfach nicht schnell genug, um zu gewinnen. So gesehen bin ich ganz zufrieden, wenigstens aufs Podium gefahren zu sein.“

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Rennergebnis
1. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, 29:40,772 Minuten
2. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 4,230 Sekunden
3. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, + 6,632
4. Patrick Huisman (NED), SPS Performance, + 12,247
5. Norbert Siedler (AUT), VELTINS MRS Racing, + 14,103
6. Richard Williams (GBR), SPS Performance, + 15,269

Fahrerwertung nach 7 von 13 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 136 Punkte
2. René Rast (GER), 98
3. Patrick Huisman (NED), 91
4. Stefan Rosina (SVK), 82
5. Richard Westbrook (GBR), 78
6. Matt Halliday (NZL), 69

Der 8. Lauf des Porsche-Mobil1-Supercup findet am 26. Juli im Rahmen des Grand Prix von Ungarn auf dem Hungaroring statt.

Quelle: Porsche AG

 

21.06.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 6. Lauf beim GP von Großbritannien


René Rast holt ersten Supercup-Sieg


Stuttgart. In Silverstone ist bei René Rast der Knoten geplatzt: Auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs holte er mit dem Porsche 911 GT3 Cup von VELTINS MRS Racing seinen ersten Sieg im Porsche-Mobil1-Supercup. Im spannenden sechsten Saisonrennen des schnellsten internationalen Markenpokals der Welt verwies der amtierende Carrera-Cup-Champion aus Steyerberg, der in dieser Saison bisher schon drei Mal Zweiter war, den niederländischen Titelverteidiger Jeroen Bleekemolen (Konrad Motorsport) auf den zweiten Platz.

Vom Start bis ins Ziel lieferten sich die derzeit schnellsten Supercup-Piloten den erwarteten Kampf um den Sieg. René Rast startete von der Pole Position, konnte diesen Vorteil aber nicht nutzen und musste sich vor der ersten Kurve hinter Bleekemolen und Lokalmatador Richard Williams (SPS Performance) einreihen. Er kämpfte sich allerdings schnell wieder an Williams vorbei auf den zweiten Platz vor und heftete sich an die Hinterräder von Spitzenreiter Bleekemolen, schaffte es zunächst allerdings nicht, den dreifachen Saisonsieger zu überholen. Erst in der vorletzten Runde ging er mit einem sehenswerten Ausbremsmanöver in Führung und sicherte sich so seinen langersehnten ersten Supercup-Sieg. Im Windschatten von Jeroen Bleekemolen, der seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbauen konnte, kam mit James Sutton (Porsche Cars Great Britain) der schnellste von drei Gaststartern aus dem britischen Carrera Cup als Dritter ins Ziel.

Hinter dem Spitzentrio belegte der Niederländer Patrick Huisman den vierten Platz. Der Supercup-Rekordsieger, der für SPS Performance fährt, setzte sich gegen den neuseeländischen Supercup-Neuling Matt Halliday (Federsand-Jetstream Motorsport) durch, der als Fünfter seinen Punktevorsprung in der Rookie-Wertung vergrößern konnte. Mit dem dritten Auto von SPS Performance, mit dem er die restlichen Rennen dieser Saison bestreiten wird, belegte der ehemalige Porsche-Junior Lance David Arnold (Duisburg) einen starken sechsten Platz – vor dem Tschechen Jiri Janak (Konrad Motorsport) und dem britischen Tourenwagen-Routinier Tim Harvey (Porsche Cars Great Britain). Zwei hoffnungsvolle Nachwuchstalente schaften es in ihrem ersten Supercup-Rennen in die Top 10: Renger van der Zande (Niederlande), der bei Federsand-Jetstream Motorsport den an diesem Wochenende in der FIA-GT-Meisterschaft engagierten zweifachen Supercup-Champion Richard Westbrook (Großbritannien) vertrat, wurde Neunter. Als Zehnter kam der Köschinger Christian Engelhart (SANITEC RACING) ins Ziel.

René Rast (Sieger): „Ich bin richtig happy. Ich hatte so einen schlechten Start, hatte viel zu viel Drehzahl am Anfang und habe dadurch gleich mal zwei Plätze verloren. An Richard konnte ich dann wieder vorbeigehen, dabei habe ich ihn leicht berührt, als er zugemacht hat, das war aber keine Absicht. Mitte des Rennens habe ich etwas Luft rausgenommen, um gegen Ende noch einmal Druck machen zu können, und das hat auch ganz gut funktioniert. In den letzten zwei Runden konnte ich schneller fahren als Jeroen, war auch aggressiver. Nochmal Zweiter werden wollte ich nicht, ich wollte unbedingt gewinnen.“

Jeroen Bleekemolen (Zweiter): „René war heute sehr schnell und aggressiv. Er hat mit harten Bandagen gekämpft, oft am Limit, aber immer fair. Als er an mir vorbeiging, habe ich ihm den Platz gelassen. Ich hätte auch zumachen können, dann hätten wir uns sicherlich berührt, doch das wollte ich nicht. Ich musste auch an die Punkte für die Meisterschaft denken. Wir haben wieder einen großen Schritt in Richtung Titelgewinn gemacht. Und was das Duell mit René betrifft: Nächstes Mal werde ich das hoffentlich wieder für mich entscheiden können.“

James Sutton (Dritter): „Ich hatte heute einen Logenplatz und einen tollen Blick auf das packende Duell an der Spitze. Ich freue mich, dass ich das Tempo der Schnellsten so gut mitgehen konnte. Mit meinem dritten Platz bin ich sehr zufrieden.“

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Rennergebnis
1. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, 26:58,487 Minuten
2. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, + 2,174 Sekunden
3. James Sutton (GBR), Porsche Cars Great Britain, + 2,910
4. Patrick Huisman (NED), SPS Performance, + 3,397
5. Matt Halliday (NZL), Federsand-Jetstream Motorsport, + 10,320
6. Lance David Arnold (GER), SPS Performance, + 12,505

Fahrerwertung nach 6 von 11 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 120 Punkte
2. Richard Westbrook (GBR), 78
3. Patrick Huisman (NED), 77
4. René Rast (GER), 76
5. Stefan Rosina (SVK), 73
6. Matt Halliday (NZL), 69

Der 7. Lauf des Porsche-Mobil1-Supercup findet am 12. Juli im Rahmen des Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring statt.

Quelle: Porsche AG

 

 

07.06.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 5. Lauf beim GP der Türkei


Jeroen Bleekemolen weiter auf Titelkurs

Stuttgart. Mit seinem dritten Saisonsieg hat Jeroen Bleekemolen seine Führung in der Gesamtwertung des Porsche-Mobil1-Supercup weiter ausgebaut. Auf dem Grand-Prix-Kurs im Istanbul Park gewann er von der Pole-Position mit seinem von Konrad Motorsport eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup den fünften Lauf des schnellsten Markenpokals der Welt. Der Titelverteidiger aus den Niederlanden war mit zwei Siegen in Bahrain in die Saison gestartet.

Bei hochsommerlichen Temperaturen am Bosporus ging Jeroen Bleekemolen vom Start weg in Führung. Sein einziger ernsthafter Verfolger bis kurz vor dem Ziel war René Rast (Steyerberg). Der amtierende Carrera-Cup-Champion vom Team VELTINS MRS Racing, der schon in Bahrain und Monaco Zweiter geworden war, kam aber nicht am souveränen Spitzenreiter vorbei und begnügte sich schließlich mit dem zweiten Platz und wichtigen Meisterschaftspunkten. Sein bisher bestes Supercup-Ergebnis schaffte der Tscheche Jiri Janak (Konrad Motorsport), der gegenüber dem Qualifying zwei Plätze gutmachte und als Dritter ins Ziel kam.

Der zweifache Supercup-Gewinner Richard Westbrook (Federsand-Jetstream Motorsport) fuhr dagegen knapp am Podium vorbei. Nach seinen zuletzt gezeigten starken Leistungen mit Siegen in Barcelona und Monaco wurde er diesmal nur Vierter vor Norbert Siedler. Der für VELTINS MRS Racing fahrende Österreicher, der vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen war, verpasste zwar den erhofften Podiumplatz, schaffte als Fünfter aber dennoch sein bisher bestes Saisonergebnis. Den sechsten Platz sicherte sich der Slowake Stefan Rosina (Walter Lechner Racing School), der in der letzten Runde noch am niederländischen Supercup-Rekordsieger Patrick Huisman (SPS Performance) vorbeigehen konnte. Die meisten Plätze im Rennen machte Richard Williams gut. Der Brite vom Team SPS Performance fuhr als Zwölfter los und erreichte als Achter das Ziel. Den neunten Platz sicherte sich mit dem 18-jährigen Spanier Siso Cunill (Konrad Motorsport) der jüngste Fahrer im Feld, Zehnter wurde der Italiener Luigi Ferrara vom Team SANITEC RACING.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Das war ein fantastisches Rennen. Ich hatte einen sehr guten Start. René war anfangs sehr schnell unterwegs, trotzdem habe ich auf meine Reifen aufgepasst, sonst hätte ich es vermutlich nicht bis ins Ziel geschafft. So aber konnte ich in den letzten Runden noch richtig schnelle Zeiten fahren. Es ist ein gutes Gefühl, nach den enttäuschenden Rennen in Barcelona und Monaco endlich wieder zu gewinnen.“

René Rast (Zweiter): „Ich bin sehr zufrieden. Wieder ein zweiter Platz, wieder ein sehr ruhiges Rennen wie schon in Monaco. Am Anfang war ich etwas schneller als Jeroen, ich habe versucht, Druck zu machen, es gab aber kein Vorbeikommen. Das wäre nur mit der Brechstange möglich gewesen. Also habe ich gedacht, versuch’s halt am Ende noch mal, aber am Ende ging gar nichts mehr. Hinter mir gab es eine große Lücke, das zeigt, dass wir ein optimal abgestimmtes Auto hatten.“

Jiri Janak (Dritter): „Endlich auf dem Podium. Auf diesen Tag habe ich lange warten müssen. Umso schöner, dass es jetzt endlich geklappt hat, nachdem ich auch schon sehr viel Pech hatte. Ich habe von Anfang an Druck gemacht, das ist im Supercup offensichtlich der Schlüssel zum Erfolg. Das werde ich jetzt auch in den nächsten Rennen versuchen, mal sehen, ob’s wieder funktioniert. Nachdem ich mich auf den dritten Platz vorgekämpft hatte, sah es vielleicht so aus, als sei das ein leichtes Rennen. Doch das war es auf keinen Fall.“

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Rennergebnis
1. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, 28:00,685 Minuten
2. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, + 3,180 Sekunden
3. Jiri Janak (CZE), Konrad Motorsport, + 15,217
4. Richard Westbrook (GBR), Federsand-Jetstream Motorsport, + 18,188
5. Norbert Siedler (AUT), VELTINS MRS Racing, + 26,789
6. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 28,173

Fahrerwertung nach 5 von 11 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 102 Punkte
2. Richard Westbrook (GBR), 78
3. Patrick Huisman (NED), 61
4. Stefan Rosina (SVK), 56
5. Matt Halliday (NZL), 55
6. René Rast (GER), 54

Quelle: Porsche AG

 

24.05.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 4. Lauf beim GP von Monaco


Richard Westbrook feiert ersten Monaco-Sieg

Stuttgart. Premiere für Richard Westbrook: Beim Gastspiel des Porsche-Mobil1-Supercup auf dem legendären Stadtkurs in Monaco feierte der Brite, der Supercup-Gewinner von 2006 und 2007, seinen ersten Sieg im Fürstentum an der Cote d’Azur. Mit seinem zweiten Saisonerfolg nach Barcelona verbesserte er sich in der Gesamtwertung des schnellsten Markenpokals der Welt auf den zweiten Platz.

Mit seinem 420 PS starken Porsche 911 GT3 Cup, der von Federsand-Jetstream Motorsport eingesetzt wird, startete er von der Pole-Position und gab seine Spitzenposition bis ins Ziel nicht mehr aus der Hand. Lediglich René Rast (Steyerberg) konnte dem Routinier von der Insel über die gesamte Distanz folgen, hatte auf dem engen und kurvenreichen Kurs aber keine echte Überholchance. Der amtierende Carrera-Cup-Champion, der für VELTINS MRS Racing startet, wurde wie schon beim Saisonauftakt in Bahrain Zweiter.

Hinter dem Spitzenduo, das sich schon kurz nach dem Start vom Rest der Konkurrenz absetzen konnte, tobte ein Dreikampf um den letzten Podiumplatz. Das bessere Ende hatte Titelverteidiger Jeroen Bleekemolen für sich: Als Dritter verteidigte der Niederländer vom Team Konrad Motorsport, der in den letzten zwei Jahren in Monaco gewinnen konnte, seine souveräne Tabellenführung. Dabei hielt er den Slowaken Stefan Rosina (Walter Lechner Racing School) und Andrea Belicchi (Centro Porsche Padova), den starken Gaststarter aus dem Carrera Cup Italia, mit seiner ganzen Routine sicher auf Distanz.

Mit seinem sechsten Platz bei seinem ersten Start in Monaco untermauerte Supercup-Neuling Matt Halliday nicht nur seine klare Führung in der Rookie-Wertung. Der für Federsand-Jetstream Motorsport fahrende Neuseeländer rückte auch in der Gesamtwertung weiter nach vorne und liegt jetzt punktgleich mit dem niederländischen Supercup-Routinier Patrick Huisman (SPS Performance), der diesmal als Neunter ins Ziel kam, auf dem dritten Platz. Hinter Matt Halliday wurde der Ire Damien Faulkner (Walter Lechner Racing School) Siebter vor dem für VELTINS MRS Racing fahrenden Österreicher Norbert Siedler. Den letzten Top-10-Platz sicherte sich der Tscheche Jiri Janak vom Team Konrad Motorsport.

Richard Westbrook (Sieger): „Der erste Sieg in Monaco ist natürlich ein ganz besonderer Erfolg. Es ist schon etwas seltsam hier, weil wir den Tag vor dem Rennen frei haben. Da schwirren einem die wildesten Gedanken durch den Kopf, was alles passieren kann, gerade beim Start. Doch zum Glück ging alles gut. Ich hatte einen sehr guten Start und das war der Schlüssel zum Sieg. Mein Dank gilt meinem Team, das mir wieder ein perfektes Auto in die Hand gegeben hat. Es macht wirklich sehr viel Spaß, mit diesen Jungs zu arbeiten. Wir haben seit dem Saisonauftakt in Bahrain große Fortschritte gemacht und sind von Rennen zu Rennen besser geworden.“

René Rast (Zweiter): „Das war mein erstes Rennen im Trockenen in Monaco, und da gleich auf dem Podium zu landen, ist natürlich ein schöner Erfolg. Für mich war es ein vergleichsweise ruhiges Rennen. Ich habe versucht, Richard unter Druck zu setzen, damit er einen Fehler macht. Doch diesen Gefallen hat er mir leider nicht getan. Nach unserem Pech in Barcelona tut dieser zweite Platz richtig gut.“

Jeroen Bleekemolen (Dritter): „Irgendwie war unser Auto heute nicht perfekt. Was genau das Problem war, wissen wir noch nicht. Manchmal hatte ich sogar leichte Zweifel, ob ich es überhaupt bis ins Ziel schaffen würde. So gesehen kann ich mit dem dritten Platz ganz zufrieden sein. Richard und René waren schnell weg, meine Verfolger konnte ich gut auf Distanz halten, zumal das Überholen in Monaco ja nicht so ganz einfach ist. Ich hätte natürlich nur zu gerne zum dritten Mal hier gewonnen, das wäre super gewesen, weil das noch keiner geschafft hat. Aber das muss ich jetzt halt auf nächstes Jahr verschieben.“

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Rennergebnis
1. Richard Westbrook (GBR), Federsand-Jetstream Motorsport, 26:37,566 Minuten
2. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, + 0,270 Sekunden
3. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, + 4,860
4. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 5,189
5. Andrea Belicchi (ITA), Centro Porsche Padova, + 5,520
6. Matt Halliday (NZL), Federsand-Jetstream Motorsport, + 7,578

Fahrerwertung nach 4 von 11 Läufen
1. Jeroen Bleekemolen (NED), 80 Punkte
2. Richard Westbrook (GBR), 64
3. Patrick Huisman (NED), 52
3. Matt Halliday (NZL), 52
5. Stefan Rosina (SVK), 46
6. Damien Faulkner (IRL), 42

Quelle: Porsche AG

 

09.05.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 3. Lauf beim GP von Spanien (kein Rennbericht verfügbar!)


Jeroen Bleekemolen behält seine weiße Weste

Stuttgart. Der Doppelsieger von Bahrain startet von der Pole-Position in die Europa-Saison des Porsche-Mobil1-Supercup: Jeroen Bleekemolen sicherte sich nach seinem starken Auftritt in der Wüste bereits in der zweiten Runde des Qualifyings auf dem Circuit de Catalunya vor den Toren Barcelonas seine dritte Bestzeit in Folge. Der Holländer behält damit seine weiße Weste und geht am Sonntag als Favorit ins dritte Saisonrennen.

Neben dem Titelverteidiger vom Team Konrad Motorsport steht der Brite Richard Westbrook in der ersten Startreihe. Der Supercup-Gewinner von 2006 und 2007, der für Federsand-Jetstream Motorsport am Start ist, fuhr in seiner siebten Qualifyingrunde seine schnellste Zeit und verdrängte dadurch René Rast (Steyerberg) noch vom zweiten Startplatz. Der amtierende Carrera-Cup-Champion, der sich mit VELTINS MRS Racing in dieser Saison ganz auf den Supercup konzentriert und beim Saisonauftakt in Bahrain mit einem zweiten Platz glänzte, teilt sich als Dritter die zweite Startreihe mit Supercup-Neuling Matt Halliday aus Neuseeland (Federsand-Jetstream Motorsport), dem Spitzenreiter der Rookie-Wertung.

Aus der dritten Startreihe gehen zwei Fahrer des Teams Walter Lechner Racing School ins Rennen: Stefan Rosina (Slowakei) und Damien Faulkner (Irland), der Vizemeister der Jahre 2007 und 2008. Dahinter folgen der Österreicher Norbert Siedler (VELTINS MRS Racing) und der Tscheche Jiri Janak (Konrad Motorsport). Die neuntschnellste Zeit erzielte Supercup-Routinier Patrick Huisman (Niederlande), der mit vier Meistertiteln in Folge (1997 bis 2000) und 24 Rennsiegen an der Spitze der ewigen Bestenliste liegt. Die Top 10 komplettiert der Brite Richard Williams, sein Teamkollege bei SPS Performance.

Die Fernsehsender „Eurosport 2“ und „Premiere“ zeigen das Rennen auf dem Circuit de Catalunya am Sonntag, 10. Mai, live ab 11.40 Uhr. Zusätzlich bringt „Eurosport“ am Sonntagabend eine Zusammenfassung in der Sendung „Motorsports Weekend“.

Jeroen Bleekemolen (Startplatz 1): „Das ist wieder super gelaufen. Ich bin nur eine schnelle Runde gefahren und die war fast perfekt. Viel mehr kann man nicht erwarten. Wir haben sogar einen neuen Satz Reifen gespart, wie schon in Bahrain. Da freut sich mein Teamchef.“

Richard Westbrook (Startplatz 2): „Ich bin wirklich sehr zufrieden. Das war schon viel besser als in Bahrain. Das Auto war sehr gut, nur mit dem ersten Satz Reifen kam ich nicht so ganz zurecht. Mit dem zweiten Satz lief es dann umso besser. Da war die Strecke aber schon langsamer, sonst wäre sogar Startplatz eins möglich gewesen.“

René Rast (Startplatz 3): „Mich ärgert etwas, dass ich eine Zehntelsekunde hinter Jeroen liege. Meine schnelle Runde war nicht perfekt, ich hatte einen kleinen Fehler im ersten Sektor. Aber was soll`s, jetzt muss ich halt versuchen, es morgen besser zu machen. Es wäre schön, auch hier wieder aufs Podium zu fahren.“


Qualifikationstraining
1. Jeroen Bleekemolen (NED), Konrad Motorsport, 1:49,773 Minuten
2. Richard Westbrook (GBR), Federsand-Jetsetream Motorsport, + 0,075
3. René Rast (GER), VELTINS MRS Racing, + 0,101
4. Matt Halliday (NZL), Federsand-Jetstream Motorsport, + 0,219
5. Stefan Rosina (SVK), Walter Lechner Racing School, + 0,233 

Quelle: Porsche AG

 

26.04.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 2. Lauf beim GP von Bahrain, Rennbericht


Bleekemolen feiert erneut Start-Ziel-Sieg

Stuttgart. Jeroen Bleekemolen, der amtierende Champion des Porsche-Mobil1-Supercup, zeigte auch im zweiten Lauf des internationalen Markenpokals eine Meisterleistung. Nachdem der 27-jährige Niederländer bereits am Samstag das erste Rennen des Jahres mit einem Start-Ziel-Sieg beendet hatte, wiederholte er dies beim neuerlichen 12-Runden-Sprint auf dem Bahrain International Circuit. Vom Start weg setzte sich der ehemalige DTM-Pilot, der für die Mannschaft von Konrad Motorsport unterwegs ist, an die Spitze des Feldes, bot einen fehlerfreien Lauf und hielt die Führung bis zum Schwenken der schwarz-weiß karierten Flagge. Den Zielstrich überquerte er mit einer Zeit von 25:36,876 Minuten.

Mit rund 2,5 Sekunden Abstand auf den Spitzenreiter platzierte sich René Rast (Steyerberg, VELTINS MRS Racing) auf Rang zwei. Der 22-jährige Youngster, der 2008 den Porsche Carrera Cup Deutschland gewonnen hatte, ging von Startplatz zwei ins Rennen. Zusammen mit Richard Westbrook (Großbritannien, Federsand-Jetstream Motorsport), der sich nach der ersten Kurve um eine Position verbesserte und auf Platz drei nach vorne fuhr, gingen die beiden zunächst das Tempo von Bleekemolen mit. Ab der Hälfte des Rennens vergrößerte sich der Abstand auf den Führenden. So fehlten dem 33-jährigen Briten, der Dritter wurde, am Ende mehr als 6,7 Sekunden auf den Schnellsten.

Hinter dem Trio überquerte Patrick Huisman mit seinem Porsche 911 GT3 Cup den Zielstrich auf Platz vier. Bereits nach dem Start fuhr der 42-jährige Niederländer von der sechsten auf die vierte Position und verteidigte diese bis zum Rennende. Huisman zählt zu den erfahrensten Piloten im Supercup, mit vier Meistertiteln in Folge (1997 bis 2000) und 24 Siegen hält er einen unerreichten Rekord.

Sein Teamkollege Richard Williams zeigte die eindrucksvollste Aufholjagd am Persischen Golf. Der 31-jährige Brite vom Team SPS Performance war von der zehnten Position ins Rennen gegangen und kämpfte sich kontinuierlich durch das Starterfeld. In der sechsten Runde lag er bereits auf Rang sieben und attackierte den vor ihm fahrenden Matt Halliday (Neuseeland, Federsand-Jestream Motorsport), der im ersten Lauf am Samstag als Dritter aufs Podium geklettert war. Die beiden lieferten sich ein faires Duell, das Williams in Runde neun für sich entschied. In der letzten Rennrunde lief er noch auf Damien Faulkner (Irland, Walter Lechner Racing School) auf und machte bis zur letzen Kurve Druck auf den Supercup-Vizemeister von 2008 und zweifachen Meister des Porsche Carrera Cup Great Britain (2005 und 2006). Die beiden bogen Kopf an Kopf auf die Zielgerade ein, wobei den Schlussspurt Williams für sich entschied. Faulkner wurde Sechster.

Auf den Plätzen sieben und acht passierten Norbert Siedler (Österreich, VELTINS MRS Racing) und Matt Halliday das Ziel. Neunter wurde Luigi Ferrara, der im vergangenen Jahr den Porsche Carrera Cup Italia gewonnen hatte. Hinter dem Piloten von SANITEC RACING sah Stefan Rosina (Slowakei, Walter Lechner Racing School) die Zielflagge als Zehnter. Danach folgten Jiri Janak (Tschechien, Konrad Motorsport), William Langhorne (USA, SANITEC RACING) und Abdulaziz Al Faisal (Saudi Arabien, Walter Lechner Racing School) auf den Rängen 11 bis 13. Der spanische Neueinsteiger Siso Cunill (Konrad Motosport) konnte aufgrund eines technischen Problems das Rennen nicht beenden.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Das war ein großartiges Wochenende für mich. Alles lief hervorragend. Mein Team, das meine Vorlieben bezüglich des Setups noch nicht kannte und sich komplett neu auf mich einstellen musste, hat einen fantastischen Job gemacht. Wir wussten, dass wir vorne dabei sein werden. Dass es von Anfang an so gut laufen würde, damit haben wir absolut nicht gerechnet. Jetzt müssen wir einfach weiterhin so gut und hart arbeiten. Dann klappt es mit der Titelverteidigung.“

René Rast (Zweiter): „Ich bin jedenfalls wesentlich zufriedener als gestern. Platz zwei ist letztlich ein sehr gutes Ergebnis. Mein Start klappte problemlos und ich hatte auch keine Schwierigkeiten, das Tempo von Jeroen mitzugehen. Er hat jedoch keinen einzigen Fehler gemacht, ist ein brillantes Rennen gefahren und so hatte ich einfach keine Chance, an ihm vorbeizuziehen.“

Richard Westbrook (Dritter): „Das Ergebnis ist schön, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden. Es war jedoch ein guter Start, um sich wieder im Supercup und dem Fahrzeug zurechtzufinden. Für das nächste Rennen haben wir aber noch einiges an Arbeit vor uns. Wir müssen noch rund drei Zehntelsekunden Zeit gutmachen, das sollte allerdings machbar sein.“

Rennergebnis:
1. Jeroen Bleekemolen (NL), Konrad Motorsport, 25:36.876 Minuten (151.549 km/h)
2. René Rast (D), VELTINS MRS Racing, + 2.497 Sekunden
3. Richard Westbrook (GB), Federsand-Jetstream Motorsport, + 6.768
4. Patrick Huisman (NL), SPS Performance, + 13.206
5. Richard Williams (GB), SPS Performance, + 14.678

Quelle: Porsche AG

 

24.04.2009: Porsche-Mobil1-Supercup, 1. Lauf beim GP von Bahrain, Rennbericht


Bleekemolen holt ersten Sieg des Jahres

Stuttgart. Der amtierende Meister des Porsche-Mobil1-Supercup setzt seine Fahrt auf der Erfolgsspur auch 2009 fort. Beim ersten Rennen des Jahres überquerte Jeroen Bleekemolen (Niederlande) den Zielstrich nach zwölf Runden mit einem Abstand von mehr als 9,7 Sekunden vor seinem Landsmann Patrick Huisman, der für SPS Performance unterwegs ist. Dritter wurde der Neueinsteiger Matt Halliday aus Neuseeland vom Team Federsand-Jetstream Motorsport.

Bereits beim Start ließ der 27-jährige Bleekemolen seinen Gegnern auf dem 5,4 Kilometer langen Bahrain International Circuit keine Chance. Er verteidigte die Pole-Position, setzte sich an die Spitze des Feldes und führte am Ende der ersten Rennrunde mit einem Abstand von mehr als einer Sekunde auf den Zweitplatzierten René Rast (Steyerberg, VELTINS MRS Racing). Dahinter folgten Huisman, Halliday sowie die beiden Piloten der Walter Lechner Racing School Damien Faulkner (Irland) und Stefan Rosina (Slowakei). Mit einem fehlerfreien Lauf bot Bleekemolen seinen Verfolgern auch im weiteren Verlauf des Rennens keine Chance auf einen Sieg. Er hielt die Führung souverän bis zum Ende des 12-Runden-Sprints und wurde mit einer Zeit von 25:32,259 Minuten abgewinkt.

Pech hatte der 22-jährige Rast. Aufgrund eines technischen Problems fiel der Youngster in Runde acht aus. Schon 2008 beendete der amtierende Meister des Porsche Carrera Cup Deutschland den ersten Supercup-Lauf des Jahres nicht.

Als Zweiter überquerte der 42-jährige Rekordmeister Huisman, der von 1997 bis 2000 vier Titel in Folge geholt hatte, den Zielstrich im Wüstenkönigreich Bahrain. Dahinter platzierte sich Matt Halliday bei seinem Debüt in dem internationalen Markenpokal auf dem dritten Podiumsplatz. Auf den Plätzen vier und fünf folgten die beiden Teamkollegen Faulkner und Rosina.

Sechster wurde Luigi Ferrara, der im vergangenen Jahr den Porsche Carrera Cup Italia gewonnen hatte. Hinter dem 26-jährigen Italiener sah dessen Teamkollege bei SANITEC RACING, William Langhorne (USA), die Zielflagge als Siebter. Danach folgten Siso Cunill (Spanien, Konrad Motorsport) und Abdulaziz Al Faisal (Saudi Arabien, Walter Lechner Racing School) auf den Rängen acht und neun.

Pech hatte der ehemalige Supercup-Champion Richard Westbrook (Großbritannien, Federsand-Jetstream Motorsport), der sich für das Rennen als Vierter qualifiziert hatte und schließlich als Zehnter ins Ziel kam. Bereits in der ersten Kurve drehte sich der 33-jährige Brite aufgrund einer Berührung mit seinem Teamkollegen Halliday und fiel an das Ende des Feldes zurück.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Das war ein perfektes Rennen für mich. Natürlich hatte ich auch ein wenig Glück, dass René ausgefallen ist. Er hat ab der vierten Runde ein wenig aufholen können. Doch dann war er plötzlich weg. Wenn man hier in der Hitze unter Druck gesetzt wird, kann es sehr schwierig werden. Das war bei mir heute nicht der Fall. Ich bin sehr froh darüber und freue mich auf das zweite Rennen.“

Patrick Huisman (Zweiter): „Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Sicherlich habe ich davon profitiert, dass Richard in der ersten Kurve rausgedreht wurde, aber nichtsdestotrotz: das restliche Rennen bin ich überlegt und gut gefahren. Vor allem freut es mich auch für das Team. Ich habe eine neue Mannschaft um mich und wir sind vor Bahrain keinen einzigen Kilometer testen gewesen.“

Matt Halliday (Dritter): „Eigentlich sollte ich mich über Platz drei freuen. Über diesem Podiumserfolg steht aber die Berührung meines Teamkollegen. Mir tut das einfach nur sehr leid. Ich hatte keinen anderen Ausweg mehr gefunden, als Richard zu berühren. Es hätte ein toller Start in die Meisterschaft werden können. So ist die Freude getrübt. Am Ende des Rennens wollte ich dann auch kein zu großes Risiko mehr eingehen. Vielleicht hätte ich noch auf Platz zwei vorfahren können. Aber ich entschied mich dann wenigstens zum Ende hin für den sicheren Rang drei.“

Den zweiten Wertungslauf in Bahrain zeigen die Fernsehsender „Eurosport 2“ und „Premiere“ live am Sonntag (26. April) ab 11.30 Uhr (MEZ).

Rennergebnis:
1. Jeroen Bleekemolen (NL), Konrad Motorsport, 25:32.259 Minuten (152.006 km/h)
2. Patrick Huisman (NL), SPS Performance, + 9.709 Sekunden
3. Matt Halliday (NZ), Federsand-Jetstream Motorsport, + 11.272
4. Damien Faulkner (IR), Walter Lechner Racing School, + 12.600
5. Stefan Rosina (SK), Walter Lechner Racing School, + 13.536

Quelle: Porsche AG

 

 

 

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