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MYPO. | Porsche Carrera Cup Deutschland

11.10.2009: Porsche Carrera Cup Deutschland, 8. Lauf auf dem Circuit Dijon-Prenois, Rennbericht


Bleekemolen verkürzt mit Start-Ziel-Sieg den Abstand auf Jäger


Stuttgart. Beim wohl spannendsten Lauf des Jahres feierte Jeroen Bleekemolen (Niederlande) seinen dritten Saisonsieg im Porsche Carrera Cup Deutschland. Den Grundstein für den Erfolg legte der amtierende Champion und derzeitige Führende des Porsche-Mobil1-Supercup bereits gleich zu Beginn des Rennens: Er verteidigte die Spitzenposition und bog als Führender in die erste Kurve ein. Nach einem harten und fairen Kampf über 22 Runden wurde der Pilot des Teams ARAXA RACING PZ Reutlingen schließlich mit 31:58,856 Minuten als Laufsieger abgewinkt.

Für ganz besonders viel Spannung sorgten vor allem die beiden Gaststarter Renaud Derlot (Frankreich, MS Racing PZ Hamburg Nord-West) und Nick Tandy (Großbritannien, Konrad Motorsport), die nichts unversucht ließen, um Bleekemolen den Sieg streitig zu machen. In der Anfangsphase setzte zunächst Derlot, der Spitzenreiter des Carrera Cup Frankreich, den 27-jährigen Niederländer schwer unter Druck. Über mehrere Runden hinweg fuhr der Franzose mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand hinter dem Führenden. Ab der 13. Rennrunde schloss zusätzlich der Brite Tandy auf und fuhr nach einer weiteren Runde auf die zweite Position vor. Zwei Runden später konterte wiederum Derlot. Danach tauchten die beiden immer wieder Seite an Seite im Rückspiegel von Bleekemolen auf. In Runde 18 rutschte Renaud Derlot ins Kiesbett, fiel auf die fünfte Position zurück und überließ den Kampf um den Rennsieg dem neuen Spitzenduo. Bis zur letzten Umrundung lieferten sich die beiden ein faires Duell, das schließlich Jeroen Bleekemolen vor Tandy entschied. Mit nur 15 Hundertstelsekunden Rückstand überquerte der Brite den Zielstrich als Zweiter.

Als Dritter sah Thomas Jäger (München) die Zielflagge. Der aktuelle Spitzenreiter des renommierten Carrera Cup hatte sich für den achten Wertungslauf auf dem Circuit Dijon-Prenois lediglich als Zehnter qualifiziert. Im Rennen gelang es dem 32-jährigen ehemaligen DTM-Pilot durch einen guten Start sofort nach vorne zu fahren. So lag er bereits in der zweiten Runde auf dem fünften Rang. In der Schlussphase profitierte er durch eine besonnen Fahrt von den Positionskämpfe an der Spitze und schaffte mit Platz drei den Sprung auf das Podium.

Beim Finale des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Hockenheimring (25. Oktober) kommt damit noch einmal viel Spannung auf. In der Gesamtwertung liegt zwar immer noch Thomas Jäger mit insgesamt 136 Punkten an der Spitze. Allerdings schloss Jeroen Bleekemolen mit dem zweiten Saisonsieg weiter auf den Führenden auf und nimmt mit 127 Zählern den zweiten Tabellenplatz ein. Ein Rennen vor dem Ende der Meisterschaft trennen die beiden lediglich neun Punkte.

Auf den Plätzen vier und fünf wurden in Frankreich Nicki Thiim (Dänemark, Hermes Attempto Racing) und Renaud Derlot abgewinkt. Als Sechster und Siebter folgten Christan Engelhart (Kösching, MRS Team PZ Aschaffenburg) sowie der zweite französische Gaststarter Nicolas Armindo (Hermes Attempto Racing).

Mit Rang acht musste sich Sebastian Asch (Ammerbuch, Schnabl Engineering PZ Niederrhein) zufrieden geben. Der 23-jährige Nachwuchspilot hatte sich im Qualifikationstraining die fünfte Startposition gesichert und fuhr im Rennen bis auf einen aussichtsreichen vierten Platz nach vorne. Sechs Runden vor Schluss drehte sich Asch jedoch auf der Strecke und musste das Führungstrio ziehen lassen.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Das war heute ein Arbeitserfolg. Für diesen Sieg musste ich hart kämpfen. Aber genau das hat viel Spaß gemacht. Ein tolles Rennen! Thomas kam noch sehr gut ins Ziel. Für Hockenheim sieht es für ihn nun richtig gut aus. Dennoch werde ich nicht aufgeben und meine Chance auf den Meistertitel im Finale suchen.“

Nick Tandy (Zweiter): „Das Rennen war nahezu perfekt. Allein der Sieg hat gefehlt. Aber für mein erstes Rennen im Porsche Carrera Cup Deutschland bin ich sehr zufrieden. Das Team hat toll gearbeitet, der Elfer hat einfach nur Spaß gemacht und der Kampf an der Spitze war großartig. Natürlich habe ich nicht bis zum Schluss gekämpft, immerhin geht es für Jeroen auch noch um die Meisterschaft. Aber ich denke, dass ich ihn ziemlich unter Druck gesetzt habe.“

Thomas Jäger (Dritter): „Ich bin heute überglücklich mit dem Resultat. Der Porsche hat perfekt funktioniert. Schon zu Beginn konnte ich gut nach vorne fahren und bin schließlich auch konstant über die 22 Runden gekommen. Die Augsangsposition ist fantastisch für Hockenheim. Ausruhen kann ich mich trotzdem nicht, dazu ist Jeroen ein zu erfahrener und zu starker Konkurrent im Kampf um den Titel.“

Der Fernsehsender DSF zeigt eine Zusammenfassung des achten Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend. Die Highlights sind auf N-TV in der Sendung „Speed“ am Dienstag (13. Oktober) und am Sonntag (18. Oktober) im DTM-Magazin auf DMAX zu sehen.

Rennergebnis:
1. Jeroen Bleekemolen (NL), ARAXA RACING PZ Reutlingen, 32:58.856 Minuten
2. Nick Tandy (GB), Konrad Motorsport, + 0.152 Sekunden
3. Thomas Jäger (D), MS Racing PZ Hamburg Nord-West, + 1.215
4. Nicki Thiim (DK), Hermes Attempto Racing, + 1.479
5. Renaud Derlot (F), MS Racing PZ Hamburg Nord-West, + 2.261

Quelle: Porsche AG

 

20.09.2009:  Porsche Carrera Cup Deutschland, 7. Lauf auf dem Circuit de Catalunya, Rennbericht


Bleekemolen gewinnt in Spanien – Jäger übernimmt Tabellenspitze

Stuttgart. Beim siebten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland holte Jeroen Bleekemolen (Niederlande, ARAXA RACING PZ Reutlingen) seinen zweiten Saisonsieg. Nach einem auf 23 Runden verkürzten Rennen, überquerte der amtierende Meister und aktuelle Tabellenführer des Porsche-Mobil1-Supercup den Zielstrich auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona (Spanien) als Erster.

Die Spitzenposition hatte Bleekemolen bereits kurz nach dem Start übernommen und das Feld in die erste Kurve geführt. Dahinter folgten Robert Renauer (Jedenhofen, Franbacher Racing) und Jan Seyffarth (Querfurt, tolimit/Seyffarth Motorsport). Beim Herausbeschleunigen berührte der auf der vierten Position fahrende Patrick Hirsch (Geretsried, Konrad Motorsport) den ehemaligen Porsche-Junior Seyffarth. Dieser drehte sich und kam auf der Strecke zum Stehen. Keinen Ausweg fand Sebastian Asch (Ammerbuch, Schnabl Engineering), der frontal die linke Fahrzeugseite von Seyffarth traf. Zu einer Kollision kam es auch zwischen Seyffarths Teamkollegen Niclas Kentenich (Neuss) und David Sigacev (Russland). Aufgrund der Vorfälle in der ersten Kurve wurde zunächst das Safety-Car auf die Strecke geschickt und schließlich das Rennen unterbrochen.

Nach dem erneuten Start spielte Bleekemolen seine Erfahrung aus und setzte sich von seinen Verfolgern ab. Am Ende wurde der 27-jährige Niederländer mit einer Zeit von 58:05.828 Minuten als Laufsieger vor Robert Renauer abgewinkt.

Einen spannenden Positionskampf um den dritten Podiumsplatz lieferten sich die beiden Gaststarter Siso Cunill (Spanien, Konrad Motorsport) und Sean Edwards (Großbritannien) sowie dessen Teamkollege von Hermes Attempto Racing Jimmy Johansson (Schweden). In der vorletzten Rennrunde setzte sich schließlich der 18-jährige Spanier durch und sah die Zielflagge auf seiner Heimatstrecke als Dritter. Dahinter folgten Johansson und Edwards auf den Plätzen vier und fünf.

Auf Rang sechs landete Thomas Jäger (München, MS Racing PZ Hamburg Nord-West), der nun bei noch zwei ausstehenden Rennen mit insgesamt 118 Punkten erneut an der Spitze der Fahrerwertung des Porsche Carrera Cup Deutschland steht. Hinter dem 32-jährigen ehemaligen DTM-Pilot liegt Jeroen Bleekemolen (107 Punkte) auf Platz zwei. Dritter mit 104 Zählern ist Jan Seyffarth.

Nach dem Unfall wurde Jan Seyffarth mit einem gebrochenen Oberschenkel ins Krankenhaus transportiert. Sebastian Asch zog sich keine weiteren Verletzungen zu, wurde jedoch aus Sicherheitsgründen zur weiteren Untersuchung ebenfalls in die Klinik nach Barcelona gebracht.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Natürlich bin ich sehr glücklich über den Sieg. Aber viel wichtiger ist, dass es Jan und Sebastian gut geht. Ich hoffe, dass die beiden in Ordnung und nicht weiter verletzt sind. Auf jeden Fall wünsche ich ihnen alles Gute!“

Robert Renauer (Zweiter): „Mein Start war heute wirklich schlecht. Ich konnte froh sein, dass ich die erste Runde gut überstanden habe, nicht von dem Unfall betroffen war und dann noch auf Platz zwei lag. Dass ich am Ende wieder gut gepunktet habe, ist schön. Es geht vorwärts.“

Siso Cunill (Dritter): „Ich bin einfach nur unglaublich glücklich, dass ich vor heimischen Publikum aufs Podium gefahren bin. Dafür habe ich alles gegeben. Ich wollte unbedingt da oben stehen. Dass ich es geschafft habe, ist fantastisch.“

Thomas Jäger (Sechster): „Nach der Rennunterbrechung habe ich nur noch an die Punktetabelle gedacht. In den Kampf um den Laufsieg wollte ich nicht mehr einsteigen. Ohnehin hatte ich großes Glück, dass ich nicht selbst von dem Unfall betroffen war. Das Wichtigste ist doch eh, dass es den beiden gut geht.“

Der Fernsehsender DSF zeigt eine Zusammenfassung des sechsten Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend. Die Highlights sind auf N-TV in der Sendung „Speed“ am Dienstag (22. September) und am Sonntag (27. September) im DTM-Magazin auf DMAX zu sehen.

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 7. Lauf Circuit de Catalunya

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 7. Lauf Circuit de Catalunya

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 7. Lauf Circuit de Catalunya

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 7. Lauf Circuit de Catalunya

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 7. Lauf Circuit de Catalunya

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 7. Lauf Circuit de Catalunya

Rennergebnis:
1. Jeroen Bleekemolen (NL), ARAXA RACING PZ Reutlingen, 58:05.828 Minuten
2. Robert Renauer (D), Farnbacher Racing, + 2.789 Sekunden
3. Siso Cunill (ES), Konrad Motorsport, + 16.350
4. Jimmy Johansson (S), Hermes Attempto Racing, + 16.906
5. Sean Edwards (GB), Hermes Attempto Racing, + 20.694

Quelle: Porsche AG

 

16.08.2009:  Porsche Carrera Cup Deutschland, 6. Lauf auf dem Nürburgring, Rennbericht


Thomas Jäger holt dritten Saisonsieg mit Traumstart

Stuttgart. Beim sechsten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Nürburgring feierte Thomas Jäger (München) einen souveränen Triumph. Den Grundstein für den Erfolg auf der 3,6 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke legte der Pilot des Teams MS Racing PZ Hamburg Nord-West mit einem Traumstart: Gleich zu Beginn des 23-Runden-Rennens setzte sich der auf Platz vier stehende Jäger an die Spitze des Feldes, bog als Führender in die erste Kurve ein und hielt die Top-Position bis zum Überqueren des Zielstrichs. Nach 36:05,015 Minuten wurde der ehemalige DTM-Pilot als Laufsieger abgewinkt.

Nur sieben Zehntelsekunden hinter dem Münchner sah Robert Renauer (Jedenhofen) die Zielflagge als Zweiter. Der 24-jährige Pilot von Farnbacher Racing, der sich als Dritter für das Rennen qualifiziert hatte, fuhr ebenfalls durch einen exzellenten Start nach vorne. Mit dem erneuten Podiumserfolg bestätigt Renauer endgültig, dass er den Anschluss an die Spitze gefunden hat. Mit Platz drei musste sich Jan Seyffarth (Querfurt, tolimit/Seyffarth Motorsport) zufrieden geben. Nach dem der ehemalige Porsche-Junior am Vortag seine dritte Pole-Position in dieser Saison geholt hatte, musste er im Rennen Jäger und Renauer passieren lassen. In den letzten Runden attackierte der 23-jährige Seyffarth zwar immer wieder den vor ihm fahrenden Renauer, fand aber keine Chance, um ihn zu überholen. In der Gesamtwertung liegen Seyffarth und Jäger nun punktgleich mit 104 Zählern an der Tabellenspitze.

Auf den Plätzen vier und fünf passierten Jeroen Bleekemolen (Niederlande) und Richard Westbrook (Großbritannien) vom Team ARAXA RACING PZ Reutlingen den Zielstrich. Wie Seyffarth verlor Bleekemolen seinen zweiten Platz aus dem Zeittraining bereits kurz nach dem Start, wo er sogar bis auf Platz sieben zurückgefallen ist. Mit einer tollen Leistung lag der amtierende Champion und aktuelle Tabellenführer im Porsche-Mobil1-Supercup jedoch bereits in der zehnten Runde wieder auf Rang vier, den er bis zum Rennende verteidigte. Dahinter folgte sein Teamkollegen Westbrook, der als Gaststarter in den Carrera Cup zurückgekehrt war. Der 34-jährige Brite, der im vergangenen Jahr als Porsche-Werkspilot in der FIA GT-Meisterschaft und der Le Mans Series unterwegs gewesen ist, blickt bereits auf zahlreiche Erfolge im Porsche 911 GT3 Cup zurück: 2006 und 2007 beendete er die Saison als Champion im Porsche-Mobil1-Supercup, zudem holte er vor zwei Jahren den Vizemeistertitel des Carrera Cup Deutschland.

Sechster wurde Florian Stoll aus Rickenbach, der sein mit seinem Porsche 911 GT3 Cup in der Eifel sein bislang bestes Saisonergebnis erzielte. Mit Rang sieben fuhr erneut auch der Brasilianer Valdeno Brito (Konrad Motorsport) in die Top-Ten – und zwar obwohl das Rennen auf dem Nürburgring eine Premiere fuhr ihn gewesen ist: bis zu seinem Start im Carrera Cup war er nämlich nur auf südamerikanischen Rennstrecken unterwegs. Die Plätze acht bis zehn belegten Christian Engelhart (Kösching, MRS Team PZ Aschaffenburg), Jimmy Johansson (Schweden, Hermes Attempto Racing) und David Sigacev (Russland, tolimit/Seyffarth Motorsport).

Thomas Jäger (Sieger): „Mit dem Start hat es wieder super geklappt. Ich hatte eine fantastische Reaktionszeit und bin dann optimal weggekommen. Im Rennen war ich heute nicht ganz so schnell, weshalb es bis zum Schluss eng blieb. Aber ich konnte mich an der Spitze halten und bin nun überglücklich, dass ich gewonnen habe.“

Robert Renauer (Zweiter): „Der Start war schon die halbe Miete. Thomas und ich sind durch die erste Reihe durchgepflügt. Der Rennverlauf war auch super. Allein gegen Rennmitte hat Jan enorm Druck gemacht und ich musste kämpfen, um die Position zu verteidigen. Das Fazit ist aber durchwegs positiv. Ich bin super happy!“

Jan Seyffarth (Dritter): „Wenn man von Pole startet, möchte man auch gewinnen. Ich bin heute als Dritter ins Ziel gekommen und das ist alles andere als gut. Mein Start war nicht sehr gut, aber auch nicht super schlecht. Im Rennen war ich dann viel schneller unterwegs als die beiden, fand aber einfach keinen Weg, um an den beiden vorbei zu fahren. Jetzt müssen wir uns auf die letzten drei Meisterschaftsläufe konzentrieren und zusehen, dass wir nachlegen.“

Der Fernsehsender DSF strahlt eine Zusammenfassung des sechsten Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend (16. August) aus. Außerdem zeigt N-TV in der Sendung „Speed“ die Highlights vom Nürburgring am Dienstag (18. August).

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 6. Lauf Nürburgring

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 6. Lauf Nürburgring

 

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Rennergebnis:
1. Thomas Jäger (D), MS Racing PZ Hamburg Nord-West, 36:05.015 Minuten
2. Robert Renauer (D), Farnbacher Racing, + 0.711 Sekunden
3. Jan Seyffarth (D), tolimit/Seyffarth Motorsport, + 1.101
4. Jeroen Bleekemolen (NL), ARAXA RACING PZ Reutlingen, + 2.747
5. Richard Westbrook (GB), ARAXA RACING PZ Reutlingen, + 10.092

Fahrerwertung nach sechs von neun Wertungsläufen:
1. Thomas Jäger (D), 104 Punkte
2. Jan Seyffarth (D), 104 Punkte
3. Jeroen Bleekemolen (NL), 87 Punkte
4. Robert Renauer (D), 71 Punkte
5. Nicki Thiim (DK), 60 Punkte

Quelle: Porsche AG

 

02.08.2009:  Porsche Carrera Cup Deutschland, 5. Lauf in der Motorsport Arena Oschersleben, Rennbericht


Jan Seyffarth mit souveränem Sieg beim Heimspiel

Stuttgart. Beim fünften Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland ließ Jan Seyffarth seinen Gegnern keine Chance und spielte seine Favoritenrolle voll aus. In der Motorsport Arena Oschersleben siegte der 23-jährige Pilot von tolimit/Seyffarth-Motorsport, der aus dem 100 Kilometer südlich von Oschersleben gelegenen Querfurt kommt, mit mehr als dreieinhalb Sekunden Vorsprung. Nach dem Start verlor er die Spitzenposition zwar kurzzeitig an den neben ihm stehenden Thomas Jäger (München, MS Racing PZ Hamburg Nord-West), eroberte die Führung jedoch wenige Sekunden später zurück. Mit einem fehlerfreien Lauf über 22 Runden wurde der ehemalige Porsche-Junior nach 34:14.062 Minuten als Erster abgewinkt und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung des renommierten Carrera Cup weiter aus.

Hinter dem Laufsieger sah der Ex-DTM-Pilot Thomas Jäger die Zielflagge als ungefährdeter Zweitplatzierter. Nach einem sehr guten Start war der 32-jährige in Führung liegende Münchner durch eine Berührung mit Seyffarth kurz von der Strecke abgekommen, wurde dabei von Robert Renauer (Jedenhofen, Farnbacher Racing) überholt und reihte sich wieder als Dritter ein. In der zehnten Rennrunde eroberte sich Jäger jedoch den zweiten Rang zurück und hielt diesen mit einer souveränen Leistung bis zum Überqueren des Zielstrichs. Ab dem letzten Drittel des Wertungslaufs entwickelte sich ein spannender Kampf um den dritten Podiumsplatz.

Jeroen Bleekemolen (Niederlande, ARAXA RACING PZ Reutlingen) und Sebastian Asch (Ammerbuch, Schnabl Eningeering PZ Niederrhein) schlossen auf den auf Rang drei fahrenden Renauer auf und setzten diesen bis zum allerletzten Umlauf unter Druck. Immer wieder gingen die Drei in ihren Porsche 911 GT3 Cup zusammen in die Kurve und setzten sich auf den Geraden nebeneinander. Am Ende verteidigte der 24-jährige Renauer seinen Podiumsplatz mit einer tollen Leistung und feierte sein bestes Saisonergebnis. Bleekemolen, der amtierende Champion des Porsche-Mobil1-Supercup, musste sich mit dem vierten Rang zufrieden geben. Der Youngster Asch wurde Fünfter und platzierte sich damit nach Zandvoort zum zweiten Mal mit seinem 420 PS starken Cup-Porsche unter den besten Fünf.

Jan Seyffarth (Sieger): „Ich bin extrem glücklich über den Sieg. Im Porsche habe ich mein Heimrennen noch nie für mich entscheiden können. Endlich hat es geklappt! Die Berührung mit Thomas tut mir sehr leid. Verhindern konnte ich sie einfach nicht, da ich so schnell aus der Kurve gekommen bin. Ich habe dafür eine Verwarnung bekommen und mit Thomas darüber gesprochen. Im Motorsport kommt so etwas vor.“

Thomas Jäger (Zweiter): „Ich bin sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Nach dem Erlöschen der Startampel hatte ich einen sensationellen Start, war dann in Führung und bin durch die Berührung mit allen vier Rädern in der Wiese gestanden. Zum Glück, bin ich nicht abgeflogen. Als ich dann wieder auf Platz drei reingekommen bin, musste ich mir einige Runden lang meine Reifen vom Dreck frei fahren. Danach konnte ich aber erneut zulegen und wieder nach vorne fahren. Meine Rundenzeiten waren sehr konstant und ich hatte ein perfekt vorbereitetes Fahrzeug.“

Robert Renauer (Dritter): „Am Anfang lief es richtig gut. Ich hatte einen super Start und konnte das Tempo an der Spitze gut mitgehen. Ab der achten Runde kämpfte ich mit abbauenden Reifen. Thomas konnte ich nicht hinter mir halten, er war schneller und ich musste ihn vorbeiziehen lassen. Am Ende wurde es dann mit Jeroen und Sebastian noch einmal extrem knapp. Jeroen war zugegeben schneller als ich, aber nachdem wir nur noch wenige Runden hatten, tat ich alles, um den Podiumsplatz zu verteidigen. Das ist mir gelungen. So kann es weitergehen!“

Der Fernsehsender DSF strahlt eine Zusammenfassung des fünften Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend (2. August). Außerdem zeigt N-TV in der Sendung „Speed“ die Highlights aus Zandvoort am Dienstag (4. August).

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 5. Lauf Oschersleben

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 5. Lauf Oschersleben

 

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MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 5. Lauf Oschersleben

Rennergebnis:
3. Jan Seyffarth (D), tolimit/Seyffarth Motorsport, 34:14.062 Minuten
2. Thomas Jäger (D), MS Racing PZ Hamburg Nord-West, + 3.510 Sekunden
3. Robert Renauer (D), Farnbacher Racing, + 9.751
4. Jeroen Bleekemolen (NL), ARAXA RACING PZ Reutlingen, + 9.982
5. Sebastian Asch (D), Schnabl Engineering PZ Niederrhein, + 10.364

Fahrerwertung nach vier von neun Wertungsläufen:
1. Jan Seyffarth (D), 88 Punkte
2. Thomas Jäger (D), 84 Punkte
3. Jeroen Bleekemolen (NL), 73 Punkte
4. Nicki Thiim (DK), 60 Punkte
5. Robert Renauer (D), 53 Punkte

Quelle: Porsche AG

 

19.07.2009:  Porsche Carrera Cup Deutschland, 4. Lauf im Circuit Park Zandvoort, Rennbericht


Jeroen Bleekemolen feiert ersten Carrera-Cup-Sieg auf Heimatstrecke

Stuttgart. Beim vierten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland ließ Jeroen Bleekemolen (Niederlande) seinen Gegnern keine Chance. Auf seiner Heimatstrecke feierte der Pilot vom Team ARAXA RACING PZ Reutlingen nach einem fehlerlosen Rennen über 19 Runden einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Mit dem Triumph auf dem Dünenkurs in Zandvoort, der nur wenige Kilometer von seinem Elternhaus entfernt liegt, beendete der amtierende Meister Porsche-Mobil1-Supercup eine lange Durststrecke im Carrera Cup: Der Sieg war zwar der insgesamt zehnte in einem Porsche-Markenpokal, aber der allererste im Porsche Carrera Cup Deutschland.

Bereits im Qualifikationstraining am Samstag hatte der 27-jährige Ex-DTM-Pilot mit der Trainingsbestzeit eine tolle Leistung gezeigt und bestätigte diese im Rennen. Nach dem Erlöschen der Startampel fuhr er als Führender in die erste Kurve und hielt die Position bis zum Schwenken der Zielflagge nach 19 Runden. Am Ende benötigte Jeroen Bleekemolen führ die Hatz auf dem Kurs an der holländischen Küste 33:27,218 Minuten. Zusätzlich drehte er die schnellste Rennrunde und fuhr mit rund zwölf Sekunden Vorsprung den bislang deutlichsten Saisonsieg heraus.

Zweiter wurde der Schwede Jimmy Johansson, der die vergangene Saison als Vizemeister des Seat Leon Supercopa beendet hatte und 2009 für Hermes Attempto Racing unterwegs ist. In seinem vierten Porsche-Rennen feierte der 25-Jährigen sein bislang bestes Resultat im Carrera Cup.

Vorjahressieger Jan Seyffarth (Querfurt) fuhr mit seinem 420 PS starken Porsche 911 GT3 Cup auf den dritten Platz. Der Pilot von tolimit/Seyffarth Motorsport überquerte den Zielstrich nur knapp vier Zehntelsekunden hinter Johansson, den er ab der Hälfte der Renndistanz attackiert hatte. Mit dem Podiumserfolg übernahm der ehemalige Porsche-Junior Seyffarth die Spitze der Gesamtwertung.

Nur wenige Zehntelsekunden hinter Johansson und Seyffarth wurden die beiden Neueinsteiger im Carrera Cup Nicki Thiim (Dänemark, Hermes Attempto Racing) und Sebastian Asch (Ammerbuch, Schnabl Engineering PZ Niederrhein) auf den Plätzen vier und fünf abgewinkt.

Der zweifache Rennsieger Thomas Jäger (München, MS Racing PZ Hamburg Nord-West), der als Spitzenreiter in die Niederlande gereist war, beendete das Rennen auf dem achten Rang. Für den 19-Runden-Sprint hatte sich der ehemalige DTM-Pilot als Zweiter qualifiziert. Jedoch erhielt Jäger aufgrund eines Frühstarts eine Durchfahrtsstrafe und fiel so kurze Zeit bis auf Platz 15 zurück.

Jeroen Bleekemolen (Sieger): „Das war für mich ein perfektes Wochenende. Alles hat gepasst. Zum ersten Mal hatten wir keine Probleme. Das Team hat dafür sehr hart gearbeitet. Den Sieg habe ich der Mannschaft zu verdanken. Natürlich ist der erste Triumph im Carrera Cup psychologisch ganz wichtig für mich. Die volle Punktzahl bedeutet aber auch, dass ich wieder im Kampf um die Meisterschaft dabei bin. Ab jetzt müssen wir versuchen, konstant an der Spitze mitzufahren.“

Jimmy Johansson (Zweiter): „Meine Strategie war es, hinter den ersten Drei zu bleiben. Aber dann hatte ich einen perfekten Start erwischt und kam als Zweiter in die erste Kurve. Der Porsche war einfach brillant! Ich konnte mich gleich zu Beginn ein wenig gegenüber meinen Verfolgern absetzen. Ab der Hälfte des Rennens hatte ich leicht abbauende Reifen und die Lücke wurde wieder kleiner. Ich hatte jedoch keine Probleme, den Platz zu verteidigen und bin überglücklich über den ersten Podiumserfolg im Porsche.“

Jan Seyffarth (Dritter): „Ich bin als Zweiter nach Zandvoort gekommen und gehe als Tabellenführer. Was will man mehr? Mit dem Wochenende bin ich wirklich zufrieden. Zwar hätte es im Qualifikationstraining noch besser laufen können, unterm Strich stimmt jedoch alles.“

Der Fernsehsender DSF strahlt eine Zusammenfassung des vierten Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend (19. Juli). Außerdem zeigt N-TV in der Sendung „Speed“ die Highlights aus Zandvoort am Dienstag (21. Juli).

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 4.Lauf Zandvoort

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 4.Lauf Zandvoort

 

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MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 4.Lauf Zandvoort

Rennergebnis:
1. Jeroen Bleekemolen (NL), ARAXA RACING PZ Reutlingen, 33:27.218 Minuten
2. Jimmy Johansson (S), Hermes Attempto Racing, + 11.743 Sekunden
3. Jan Seyffarth (D), tolimit/Seyffarth Motorsport, + 12.175
4. Nicki Thiim (DK), Hermes Attempto Racing, + 12.486
5. Sebastian Asch (D), Schnabl Engineering PZ Niederrhein, + 12.855

Fahrerwertung nach vier von neun Wertungsläufen:
1. Jan Seyffarth (D), 68 Punkte
2. Thomas Jäger (D), 66 Punkte
3. Jeroen Bleekemolen (NL), 59 Punkte
4. Nicki Thiim (DK), 56 Punkte
5. Robert Renauer (D), 37 Punkte

Quelle: Porsche AG

 

28.06.2009:  Porsche Carrera Cup Deutschland, 3. Lauf auf dem Norisring, Rennbericht


Thomas Jäger feiert Start-Ziel-Sieg in Nürnberg

Stuttgart. Beim dritten Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland ließ Thomas Jäger (München) seinen Gegnern keine Chance. Nach einem fehlerlosen Rennen über 35 Runden feierte der Pilot vom Team MS Racing PZ Hamburg Nord-West einen souveränen Start-Ziel-Sieg auf dem 2,3 Kilometer langen Norisring.

Bereits im Qualifikationstraining am Samstag hatte der 32-jährige Ex-DTM-Pilot mit der Trainingsbestzeit eine tolle Leistung gezeigt und bestätigte diese im Rennen. Nach dem Erlöschen der Startampel fuhr er als Führender in die erste Kurve und hielt die Position auch nach einer sieben Runden dauernden Safety-Car-Phase, die aufgrund einer Kollision zwischen Niclas Kentenich (Neuss, tolimit/Seyffarth Motorsport) und Robert Renauer (Jedenhofen, Farnbacher Racing) in Runde eins ausgelöst worden war. Am Ende benötigte Thomas Jäger führ die Hatz auf dem Stadtkurs in Nürnberg 33:50,813 Minuten. Mit seinem zweiten Sieg in Folge setzte er sich auch in der Gesamtwertung des Porsche Carrera Cup Deutschland ab und steht nun mit 58 Punkten an der Spitze.

Zweiter wurde der Brasilianer Valdeno Brito, der im vergangenen Jahr Fünfter in der brasilianischen Tourenwagen-Meisterschaft wurde und das so genannte One-Million-Dollar-Race in Rio de Janeiro gewann. Der Pilot von Konrad Motorsport, der seine erste Saison im Carrera Cup bestreitet, war von Startplatz zwei gestartet und überquerte den Zielstrich nur 29 Hundertstelsekunden hinter Jäger.

Vorjahressieger Nicolas Armindo (Frankreich, ARAXA RACING PZ Reutlingen), der am Norisring einen Gaststart absolvierte, fuhr mit seinem 420 PS starken Porsche 911 GT3 Cup auf den dritten Platz. Der Franzose ging als Vierter des Qualifyings ins Rennen und setzte sich gleich zu Beginn der zweiten Runde vor den ehemaligen Porsche-Junior Jan Seyffarth (Querfurt, tolimit/Seyffarth Motorsport).

Viel Spannung kam beim Duell um den vierten Rang auf, den der 22-jährige Seyffarth bis zur vorletzten Runde gegenüber seinen Verfolgern verteidigte. In der Schlussphase wurde er allerdings von Jiri Janak (Tschechien, Hermes Attempto Racing) und Nicki Thiim (Dänemark, Hermes Attempto Racing powered by Pole Promotion) stark unter Druck gesetzt. Im Bereich des Schöller-S gelang Janak in der 34. Rennrunde das entscheidende Überholmanöver. Seine Chance suchte dabei auch der 20-jährige Thiim, wobei Seyffarth konterte. Die schwarz-weiß karierte Flagge sah Jan Seyffarth schließlich als Fünfter. Nicki Thiim, der amtierende Meister des Seat Leon Supercopa, wurde auf Platz sechs abgewinkt.

Siebter wurde Philipp Wlazik (Gladbeck, Hermes Attempto Racing), der den Zielstrich vor dem amtierenden Meister des Porsche-Mobil1-Supercup Jeroen Bleekemolen (Niederlande, ARAXA RACING PZ Reutlingen) überquerte. Mit den Plätzen neun und zehn machten Robert Renauer und Patrick Hirsch (Geretsried, Konrad Motrosport) die Top-Ten perfekt.

Thomas Jäger (Sieger): „Der zweite Sieg in Folge, das freut mich riesig! Ganz vorne zu stehen, war heute definitiv kein leichter Job. Wir fuhren andauernd nur Stoßstange an Stoßstange und deshalb durfte ich mir absolut keinen Fehler erlauben.“

Valdeno Brito (Zweiter): „Ich bin einfach überglücklich. In meinem zweiten Porsche-Rennen gleich als Zweitplatzierter auf dem Treppchen zu stehen, hätte ich nie geglaubt. Das ist großartig! Einen großen Anteil hat dabei natürlich mein Team. Sie haben mir ein toll abgestimmtes Fahrzeug bereitgestellt. Es wäre schön, wenn ich mich dafür noch in dieser Saison mit einem Sieg bedanken könnte.“

Nicolas Armindo (Dritter): „Der Norisring scheint mir sehr gut zu liegen. Nach dem Sieg im vergangenen Jahr jetzt Platz drei – das ist toll. Mein Team hat mir wie schon 2008 ein perfektes Auto zur Verfügung gestellt. Dass ich heute für die Mannschaft aufs Podium fahren konnte, freut mich sehr. Vielleicht hätte ich noch weiter nach vorne fahren können, aber als Gaststarter wollte ich kein zu großes Risiko eingehen. Platz drei ist schließlich besser als nichts.“

Der Fernsehsender DSF strahlt eine Zusammenfassung des zweiten Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend (28. Juni). Außerdem zeigt N-TV in der Sendung „Speed“ die Highlights vom Norisring am Dienstag (30. Juni).

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 3.Lauf Norisring

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 3.Lauf Norisring

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 3.Lauf Norisring

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 3.Lauf Norisring

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 3.Lauf Norisring

 

MYPO. | Porsche Cup Deutschland | 3.Lauf Norisring

 

Rennergebnis:
1. Thomas Jäger (D), MS Racing PZ Hamburg Nord-West, 33:50.813 Minuten
2. Valdeno Brito (BR), Konrad Motorsport, + 0.289 Sekunden
3. Nicolas Armindo (F), ARAXA RACING PZ Reutlingen, + 1.819
4. Jiri Janak (CZ), Hermes Attempto Racing, + 4.316
5. Jan Seyffarth (D), tolimit/Seyffarth Motorsport, + 5.306

Fahrerwertung nach drei von neun Wertungsläufen:
1. Thomas Jäger (D), 58 Punkte
2. Jan Seyffarth (D), 52 Punkte
3. Nicki Thiim (DK), 42 Punkte
4. Jeroen Bleekemolen (NL), 39 Punkte
5. Robert Renauer (D), 30 Punkte

Quelle: Porsche AG

 

31.05.2009: Porsche Carrera Cup Deutschland, 2. Lauf auf dem EuroSpeedway, Rennbericht


Thomas Jäger triumphiert beim 1.000sten Rennen

Stuttgart. Sein allererster Sieg beim Porsche Carrera Cup Deutschland war für Thomas Jäger (München) zugleich ein ganz besonderer: der 24 Runden-Sprint auf dem EuroSpeedway ging als das weltweit 1.000ste Carrera-Cup-Rennen in die Geschichte ein – und zwar in der 20. Saison des renommierten Markenpokals. Abgewinkt wurde der 32-jährige Pilot vom Team MS Racing PZ Hamburg Nord-West vor 75.000 Zuschauern von Olaf Manthey, der 1990 den allerersten Lauf eines Carrera Cups gewonnen hatte und am Sonntag den Siegerpokal überreichte.

Neben Manthey (Meister 1990), der zwischen 2006 und 2008 das Porsche-Junior-Team im Carrera Cup einsetzte und mit verschiedenen Versionen des 911 GT3 und seiner eigenen Mannschaft das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in den Jahren 2006, 2007, 2008 und 2009 gewann, beobachteten das Jubiläumsrennen in der Lausitz gleich mehrere ehemalige Porsche-Meister. Roland Asch (Meister 1991), Bernd Mayländer (Meister 1994), Harald Grohs (Meister 1995), Audi-Werkspilot Mike Rockenfeller (Meister 2004), Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Meister Porsche-Supercup 2004) und der amtierende Carrera-Cup-Champion René Rast erinnerten sich an den renommierten Markenpokal vor allem als Karrieresprungbrett. Die einhellige Meinung der versammelten Meister-Klasse: Der Erfolg im Porsche markierte den Schritt vom Amateur zum Profi. Inzwischen startete diese Erfolgsidee des Carrera Cup eine Tournee rund um den Globus. In diesem Jahr sind 13 Porsche-Markenrennserien in 20 Ländern zu sehen.

Den prestigeträchtigen 1.000sten Carrera-Cup-Sieg holte sich Thomas Jäger nach einem spannenden Duell mit Jan Seyffarth (Querfurt). Bis zur letzten Rennrunde attackierte der ehemalige Porsche-Junior, der 2009 für tolimit/Seyffarth Motorsport unterwegs ist, den von der Pole-Position gestarteten Jäger und suchte nach einer Möglichkeit ganz nach vorne zu fahren. Der ehemalige DTM-Pilot bot seinem 22-jährigen Verfolger mit einem fehlerfreien Lauf allerdings keine Chance auf den Sieg und überquerte den Zielstrich nach 35:03,081 Minuten als Erster. Rund 1,4 Sekunden dahinter folgte Seyffarth auf Rang zwei.

Einen harten und spannenden Kampf lieferten sich die Piloten in ihren 420 PS starken Cup-Elfern auch um den dritten Rang. Gleich nach dem Start nahm diesen Nicki Thiim (Dänemark, Hermes Attempto Racing powered by Pole Promotion) ein, der sich am Vortag als Vierter qualifizierte hatte und sich zunächst von seinen Konkurrenten absetzte. In der dritten Runde verbremste sich der 20-jährige Däne, war fortan mit einem Bremsplatten unterwegs und somit bis zu zwei Sekunden langsamer als die beiden Spitzenreiter. Von der sechsten Runde an attackierten Niclas Kentenich (Neuss, tolimit/Seyffarth Motorsport) sowie Christian Engelhart (Kösching, MRS Team PZ Aschaffenburg) den amtierenden Meister des Seat Leon Supercopa, der mit einer tollen Leistung seine Position verteidigte. Schließlich berührten sich die beiden gegenseitig in Runde 17 bei einem erneuten Angriff und drehten sich ins Aus.

Von diesem Manöver profitierte Jeroen Bleekemolen (Niederlande, ARAXA RACING PZ Reutlingen): der 27-jährige amtierende Champion des Porsche-Mobil1-Supercup war gleich nach dem Start von der elften auf die sechste Position nach vorne gefahren und lag nun hinter Thiim auf Rang vier. In den letzten Runden lieferten sich der Routinier und der Youngster einen spannenden Zweikampf um den dritten Podiumsplatz, den am Ende Nicki Thiim für sich entschied.

Fünfter wurde Robert Renauer (Jedenhofen, Farnbacher Racing), dahinter folgten Valdeno Brito (Brasilien, Konrad Motorsport) und Sebastian Asch (Ammerbuch, Schnabl Engineering PZ Niederrhein) auf den Plätzen sechs und sieben.

Achter wurde Jiri Janak (Tschechien, Hermes Attempto Racing) vor Jimmy Johansson (Schweden, Hermes Attempto Racing powered by Pole Promotion) und Florian Scholze (Leipzig, MS Racing PZ Hamburg Nord-West).

Thomas Jäger (Sieger): „Das war ein Wahnsinns-Rennen. Ich hatte einen super Start erwischt und war dann ständig unter Druck, weil Jan nur darauf gewartet hat, dass ich einen Fehler mache. Er war immer dran. Im letzten Drittel habe ich davon profitiert dass mir mein Team einen perfekt vorbereiteten Wagen zur Verfügung gestellt hat. Ich freue mich riesig über meinen ersten Sieg – und das beim 1.000sten Carrera-Cup-Rennen. Diesen Erfolg werde ich nie vergessen.“

Jan Seyffarth (Zweiter): „Das war ein gutes Rennen. Als Zweiter anzukommen, ist immer ordentlich. Thomas ist sehr stark gefahren. Ich habe immer auf eine Möglichkeit gewartet, nach vorne zu kommen. Doch er hat einfach keinen Fehler gemacht. Zwischendurch musste ich ihn dann ein wenig ziehen lassen und hatte keine Chance mehr auf den Sieg. Jetzt haben wir noch sieben Rennen vor uns. Da wird mit Sicherheit noch das eine oder andere gute Resultat für mich dabei sein.“

Nicki Thiim (Dritter): „Das hat heute richtig Spaß gemacht und war auf der anderen Seite ein extrem harter Kampf. Ich bin nach der dritten Runde ständig am Limit gefahren und musste immer nur meine Position verteidigen, da ich einen Bremsplatten hatte. Als sich meine Verfolger dann gegenseitig attackierten, hat mir das ein wenig geholfen. Im zweiten Porsche-Rennen auf dem Podium zu stehen ist ein toller Erfolg. Ich bin super zufrieden.“

Der Fernsehsender DSF strahlt eine Zusammenfassung des zweiten Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend (31. Mai) ab 18.30 Uhr aus. Außerdem zeigt N-TV in der Sendung „Speed“ die Highlights vom EuroSpeedway am Dienstag (19. Mai) ab 16.25 Uhr.

MYPO. | Porsche Cup Deutschland

 

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Rennergebnis:
1. Thomas Jäger (D), MS Racing PZ Hamburg Nord-West, 35:03.081 Minuten (142.885 km/h)
2. Jan Seyffarth (D), tolimit/Seyffarth Motorsport, + 1.432 Sekunden
3. Nicki Thiim (DK), Hermes Attempto Racing, + 27.071
4. Jeroen Bleekemolen (NL), ARAXA RACING PZ Reutlingen, + 27.227
5. Robert Renauer (D), Farnbacher Racing, + 27.815

Fahrerwertung nach zwei von neun Wertungsläufen:
1. Thomas Jäger (D), 38 Punkte
2. Jan Seyffarth (D), 38 Punkte
3. Jeroen Bleekemolen (NL), 30 Punkte
4. Nicki Thiim (DK), 30 Punkte
5. Robert Renauer (D), 22 Punkte

Quelle: Porsche AG

 

17.05.2009: Porsche Carrera Cup Deutschland, 1. Lauf auf dem Hockenheimring, Rennbericht


Vizemeister Seyffarth startet mit Sieg in die neue Saison

Stuttgart. Der erste Sieg des Jahres im Porsche Carrera Cup Deutschland ging an Jan Seyffarth (Querfurt). Bereits am Vortag hatte sich der amtierende Vizemeister die Pole-Position für den Saisonauftakt gesichert. In dem 18-Runden-Rennen auf dem 4,57 Kilometer langen Hockenheimring zeigte der 22-jährige Pilot vom Team tolimit/Seyffarth Motorsport dann erneut eine souveräne Leistung. Zwar gab er nach dem Start die Spitzenposition kurzzeitig an den neben ihm stehenden Thomas Jäger (München, MS Racing PZ Hamburg Nord-West) ab, eroberte diese jedoch in Runde eins zurück und bot danach seinen Verfolgern keine Chance mehr auf den Sieg. Mit einem fehlerfreien Lauf wurde der ehemalige Porsche-Junior nach 31:53.175 Minuten als Erster abgewinkt.

Hinter dem Youngster sah der Ex-DTM-Pilot Thomas Jäger mit rund 1,7 Sekunden Rückstand die Zielflagge als ungefährdeter Zweitplatzierter. Einen spannenden Kampf gab es hingegen um den dritten Platz auf dem Podium: Bis zur 15. Runde hielt diesen Christian Engelhart (Kösching, MRS Team PZ Aschaffenburg), der als Dritter ins Rennen gestartet war und diese Position mit einer tollen Leistung gegen Jeroen Bleekemolen (Niederlande, ARAXA RACING PZ Reutlingen) verteidigte. Dann setzte sich allerdings der amtierende Champion des Porsche-Mobil1-Supercup durch, fuhr nach vorne und überquerte schließlich mit seinem Porsche 911 GT3 Cup den Zielstrich als Drittplatzierter.

Viel Pech hatte der 22-jährige Engelhart: Er wurde nur wenige Sekunden nach dem Überholmanöver von Bleekemolen durch Philipp Wlazik (Gladbeck, Hermes Attempto Racing) in einen Dreher gezwungen und fiel auf den 13. Rang zurück. Letztlich wurde Engelhart als Zwölfter gewertet, da Wlazik eine Zeitstrafe erhielt und somit ans Ende des Feldes zurückfiel.

Vierter wurde Nicki Thiim (Dänemark, Hermes Attempto Racing). Der amtierende Meister des Seat Leon Supercopa zeigte bei seiner allerersten Vorstellung im 420 PS starken Cup-Porsche eine beeindruckende Leistung und attackierte zeitweise Jeroen Bleekemolen, um weiter nach vorne zu fahren. Hinter dem Dänen folgten Hannes Plesse (Hodenhagen, Schnabl Engineering) und Robert Renauer (Jedenhofen, Farnbacher Racing) auf den Plätzen fünf und sechs.

Jan Seyffarth (Sieger): „Der Start war sehr schwierig. Ich bin schlecht weggekommen, bog mit Thomas Seite an Seite in die erste Kurve ein und wollte einfach nicht zu viel riskieren. Daher habe ich ihn ziehen lassen. Mein Wagen war jedoch wirklich toll abgestimmt, so dass ich gleich wieder aufschloss und Druck machte. Am Eingang Motodrom war ich wieder an der Spitze. Danach fuhr ich kontrolliert und ohne Probleme zu Ende. Es war ein wunderbarer Einstieg in die Saison: Pole, Sieg und schnellste Runde. So kann’s weitergehen.“

Thomas Jäger (Zweiter): „Das war heute ein bombiger Start von mir. Leider lief es in der ersten Runde noch nicht so rund, daher zog Jan wieder vorbei. Er machte keine Fehler und so hatte ich einfach keine Chance auf den Sieg. Dennoch bin ich sehr glücklich mit Platz zwei. Ich hatte ebenfalls einen fehlerfreien Lauf und einen geglückten Saisonstart. Mein neues Team hat einen tollen Job gemacht: das war unser erstes gemeinsames Rennen und es läuft fantastisch. Das Dankeschön wird ein Sieg in einem der kommenden Wertungsläufe sein.“

Jeroen Bleekemolen (Dritter): „Insgesamt war das ein sehr schönes Rennen. Am Anfang habe ich vielleicht ein wenig zu viel attackiert und wollte zu schnell weiter nach vorne. Am Ende hat es aber ja noch für das Podium gereicht. Somit sind wir noch voll im Plan für das große Ziele: die Meisterschaft. Im nächsten Rennen auf dem Eurospeedway geht es wieder von vorne los.“

Der Fernsehsender DSF strahlt eine Zusammenfassung des ersten Wertungslaufs in der Sendung „Motorsportmagazin“ am Sonntagabend (17. Mai) ab 21.15 Uhr aus. Außerdem zeigt N-TV in der Sendung „Speed“ die Highlights vom Hockenheimring am Dienstag (19. Mai) ab 16.20 Uhr.

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Rennergebnis:
1. Jan Seyffarth (D), tolimit/Seyffarth Motorsport, 31:53.175 Minuten (154.923 km/h)
2. Thomas Jäger (D), MS Racing PZ Hamburg Nord-West, + 1.724 Sekunden
3. Jeroen Bleekemolen (NL), ARAXA RACING PZ Reutlingen, + 5.654
4. Nicki Thiim (DK), Hermes Attempto Racing, + 8.596
5. Hannes Plesse (D), Schnabl Engineering, + 10.697

Quelle: Porsche AG

 

 

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